Eintracht Frankfurt
Der „ewige Oka“ geht

Wer steht im Tor von Eintracht Frankfurt? Jahrelang hieß die Antwort: Oka Nikolov. Nach einem kurzen Intermezzo in den USA ist für den 39-Jährigen nun Schluss. Die Eintracht-Fans bedanken sich mit einer Choreo.
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Für einen Tag war Oka Nikolov in Frankfurt noch einmal allgegenwärtig. Bilder aus der langen Karriere des Eintracht-Torhüters zierten die Straßenbahnstationen auf dem Weg zum Stadion, die Endhaltestelle vor der Commerzbank-Arena war am Freitag nach Nikolov benannt. Und auch vor dem Heimspiel der Hessen gegen den FC Augsburg drehte sich alles um den 39-Jährigen, der offiziell verabschiedet wurde. Zur Belohnung durfte der Keeper die Mannschaftsaufstellung vorlesen, die Fans skandierten bei jedem Namen: „Nikolov“.

Noch einmal wurde er von den Frankfurter Fans gefeiert. Der Keeper, der in Deutschland immer nur für Eintracht Frankfurt gespielt hat, und nun seine Karriere beendete. „Ich habe diese Zeit genossen, leider ist es jetzt vorbei. Ich werde es vermissen“, sagte der Schlussmann und bekam warme Worte vom Vorstandsboss Heribert Bruchhagen mit auf den Weg: „Das ist heute ein besonderer Tag. Du bist immer ein Vorbild gewesen und hast so viel für die Eintracht geleistet. Wir sind stolz auf dich!“

Ähnlich sah es Frankfurts Trainer Armin Veh: „Der Oka hat sich diesen Abschied verdient. Er ist ein richtig feiner Kerl und ein toller Charakter. Das ist das größte Lob, das man ihm machen kann.“ Zwei Jahre lang hat er mit Nikolov zusammengearbeitet.

Vor dieser Saison entschied sich der Deutsch-Mazedonier dann für einen Wechsel in die USA, schon lange hatte er von einem Engagement in der Major League Soccer geträumt. „Mich reizt das Land, das war immer ein Ziel von mir“, sagte er im Sommer zu seinem überraschenden Wechsel. Doch ganz nach seinen Vorstellungen verlief die Zeit beim Club Philadelphia Union nicht, weshalb Nikolov die Option auf eine Vertragsverlängerung verstreichen ließ. „Ich möchte Philadelphia nicht missen, es war eine tolle Erfahrung, aber zu Hause bin ich hier“, sagte Nikolov nach seiner Rückkehr nach Frankfurt dem „Kicker“.

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