Eintracht Frankfurt
Skibbe weg, Daum zurück

Christoph Daum ist zurück im Tollhaus Bundesliga. Er wird Nachfolger von Michael Skibbe, dem Eintracht Frankfurt trotz des 2:1-Erfolgs gegen den FC St. Pauli den Laufpass gegeben hat.
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FrankfurtDaum leitet bereits am Mittwoch sein erstes Training, dies gab der Klub am Dienstagvormittag offiziell bekannt. Der 57-jährige Daum, der sich im Sommer vergangenen Jahres von Fenerbahce Istanbul getrennt hatte und seitdem beschäftigungslos war, wird zunächst bis zum Saisonende bei den Riederwäldern arbeiten. Allerdings wollen beide Seiten über die laufende Spielzeit hinaus zusammenarbeiten, kündigte die Eintracht an.

"Ich will eine Aufbruchstimmung in Frankfurt erzeugen. Mein Wunsch ist es, dass der 1. FC Köln und die Eintracht drin bleiben", sagte Daum dem Kölner "Express". "Frankfurt zu übernehmen ist für mich kein Rückschritt. Die Eintracht ist ein Traditionsverein mit
Riesen-Potenzial. Ich bin kein Feuerwehrmann, ich bin ein Konzept-Trainer. An die Zweite Liga denke ich daher nicht", fügte er hinzu.

Daum war langjähriger Coach des 1. FC Köln, von Bayer Leverkusen und des VfB Stuttgart, den er 1992 zur deutschen Meisterschaft führte. Aufgrund seiner Kokain-Affäre im Jahr 2000 hatte Daum seine Bundestrainer-Karriere verspielt. Erst beim 1. FC Köln (2006 bis 2009) hatte Daum sein Deutschland-Comeback als Trainer gefeiert.

Laut Darstellung der Eintracht war die "negative sportliche Entwicklung von Eintracht Frankfurt in den letzten Monaten" ausschlaggebend für die Trennung von Skibbe. Ihm wurde die Beurlaubung und Freistellung in einem persönlichen Gespräch am Dienstag mitgeteilt. Für 12.00 Uhr hat die Eintracht zu einer Pressekonferenz eingeladen. Ob Daum bereits als neuer Coach vorgestellt wird, steht nicht fest.

Der ehemalige DFB-Trainer Skibbe besaß noch einen Vertrag bis 30. Juni 2012. Am vergangenen Samstag hatten die Hessen ihre Negativserie in der Rückrunde durch einen 2:1-Sieg gegen den FC St. Pauli beendet.

Agentur
sid 
SID Sport-Informations-Dienst GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Na also, dann kann sich die Eintracht auch gleich einen Sponsor aus Südamerika holen. Am besten einen, der die Gehaltsabrechnung in Kilo macht!

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