Eishockey National
Krupp stärkt Klinsmann nach Kritik den Rücken

Eishockey-Bundestrainer Uwe Krupp hat seinem Fußball-Kollegen Jürgen Klinsmann den Rücken gestärkt. Grundsätzlich sei es ein Vorteil, als Bundestrainer nicht in Deutschland zu leben, so Krupp.

Jürgen Klinsmann kann sich in der Diskussion um seinen Wohnort prominenter Unterstützung gewiss sein. Der Fußball-Bundestrainer erhält Rückendeckung von seinem Eishockey-Kollegen Uwe Krupp. Der Trainer der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) sagte der Tageszeitung Die Welt, er habe während seiner dreieinhalbmonatigen Amtszeit festgestellt, dass es grundsätzlich ein Vorteil sei, als Bundestrainer nicht in Deutschland zu leben.

"Würde ich jeden Tag sämtliche deutschen Zeitungen lesen, würde mich das sicher zu einem gewissen Grad in meinen Entscheidungen beeinflussen. Ich bin mir sicher, Jürgen geht es genauso", sagte der ebenfalls in den USA lebende Krupp.

Krupp verzichtet auf DEL-Play-offs

Der 40-Jährige verbringt allerdings im Vergleich zu Klinsmann in der Vorbereitung auf die B-Weltmeisterschaft in Frankreich (24. bis 30. April) wesentlich mehr Zeit in den USA und verzichtet sogar auf die Beobachtung seiner WM-Kandidaten in den laufenden Play-offs der Deutschen Eishockey-Liga (DEL).

"Ich weiß auch ohne ganz aktuelle Eindrücke ausreichend Bescheid über unsere Kandidaten. Aus Sicht der Spieler ist es sogar besser, wenn nicht bei jedem Spiel der Bundestrainer sein Gesicht zeigt. Sie sollen sich zu 100 Prozent auf die laufenden Play-offs konzentrieren", so Krupp. Allerdings wisse er auch, dass Klinsmann im Vergleich zu ihm auf einem "riesigen Pulverfass" sitze.

Krupp traf erst am Montag zum Auftakt der Vorbereitung mit dem derzeit zur Verfügung stehenden Teil der Nationalmannschaft in Ungarn zusammen. Bei der B-WM in Amiens soll unbedingt der direkte Wiederaufstieg gelingen. "Wir wollen und müssen dort Erster werden, um im nächsten Jahr wieder zur A-WM nach Moskau zu dürfen", sagt Krupp.

© SID

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