EM in Frankreich

Vorverkauf startet Anfang Juni

Die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich soll für die Fans erschwinglich sein: Schon für 25 Euro kann man einen Großteil der Spiele sehen. Der Vorverkauf der Tickets startet am 10. Juni.
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Barça will mit Camp Nou die 100.000 knacken
Wembley Stadion - White Horse Bridge
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Platz 10: Wembley-Stadion (90.000 Sitzplätze)

Das „New Wembley“ wurde 2007 eröffnet und entstand an der Stelle des alten Wembley-Stadions, das 2003 abgerissen wurde. Die neue Arena ist viermal so hoch wie ihr Vorgänger, die Zahl der Stufen hat sich fast verdreifacht. Mit einem Fassungsvermögen von 90.000 Zuschauern ist die Spielstätte derzeit das zweitgrößte Stadion Europas.

Peking
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Platz 9: Nationalstadion Peking (91.000 Sitzplätze)

Das Nationalstadion Peking ist das 2008 eröffnete Olympiastadion der Sommerspiele 2008, in dem auch das Finale des Fußballturniers stattfand. Die äußere Hülle der Arena bildet ein 42.000 Tonnen schweres verschlungenes Stahlgerüst, das aus tausenden vorgefertigter Einzelteile entstand und dem Stadion den Spitznamen „Vogelnest“ gab.

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Platz 8: Rose Bowl Stadium (91.136 Sitzplätze)

Das Rose Bowl Stadium in Pasadena im Los Angeles County war schon Austragungsort des Super Bowls, des Finalspiels der National Football League (NFL) und Spielstätte während der Fußball-Weltmeisterschaft 1994. Außerdem war die Arena zwischen 1996 und 2003 Heimfeld für den amerikanischen MLS-Klub Los Angeles Galaxy. Mit einer Zuschauerkapazität von 91.136 landet die Spielstätte auf Platz 8 des Rankings.

A man waves a South African flag during a memorial service for Mandela in Johannesburg
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Platz 7: Soccer City (94.700 Zuschauer)

Soccer City, auch als First-National-Bank-Stadion bekannt, ist die größte Fußballarena Afrikas. Der Bau wird von einer Fassadenform geprägt, die an das traditionelle afrikanische Trinkgefäß, die Kalebasse, erinnern soll. Neben der Nationalmannschaft tragen hier auch die Kaizer Chiefs Johannesburg aus der südafrikanischen Liga ihre Heimspiele aus.

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Platz 6: Melbourne Cricket Ground (98.000)

Das größte Fußballstadion Australiens steht in Melbourne und fasst 98.000 Zuschauer. Die Arena ist regelmäßig Austragungsort von Football- und Cricketspielen, ab und zu empfängt hier aber auch die australische Fußballnationalmannschaft ihre Gegner. Die Geschichte des Stadions lässt sich bis in das Jahr 1853 zurückverfolgen.

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Platz 5: Camp Nou (noch 99.354 Sitzplätze)

Das Stadion des FC Barcelona ist das größte Vereinsstadion der Welt und wurde von der UEFA als Elitestadion ausgezeichnet. Nun denkt der Verein darüber nach, die Arena durch eine neue Spielstätte zu ersetzen oder von Grund auf umzubauen. Fest steht: Das künftige Stadion soll 105.000 Zuschauer fassen und vollständig überdacht sein. Der spanische Fußballmeister werde im kommenden Jahr über die Optionen entscheiden, kündigte Barça-Vizepräsident Javier Faus an. Ein radikaler Umbau würde mehr als 300 Millionen Euro kosten, ein neues Stadion mehr als 600 Millionen.

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Platz 4: Azadi-Stadion (100.000 Sitzplätze)

Das Azadi-Stadion in Teheran, das auch als iranisches Nationalstadion angesehen wird, wurde für die Asienmeisterschaft 1971 erbaut. Heute finden dort alle Heimspiele der Iranischen Fußballnationalmannschaft statt. Zudem werden dort die Liga-Heimspiele des Rekord-Meisters Persepolis FC und des Rivalen FC Esteghlal ausgetragen.

ParisFußball-Fans sollen im nächsten Jahr zu erschwinglichen Preisen in die EM-Stadien kommen können. Die Tickets für die Spiele der Europameisterschaft 2016 werden in der günstigsten Variante 25 Euro kosten. Dieser Preis soll für 85 Prozent der Begegnungen gelten. „Alle Spiele bis zum Finale sind unter 100 Euro zu sehen“, sagte EM-Organisationschef Jacques Lambert am Dienstag in Paris. Der Vorverkauf der Karten soll in etwa vier Wochen beginnen.

Für den Eintritt beim Endspiel am 10. Juli 2016 im Stade de France in Saint-Denis bei Paris sind in der teuersten von vier Kategorien 895 Euro fällig. Zur EM 2016 erwarten die Organisatoren in Frankreich rund eine Million Besucher aus dem Ausland.

1,8 Millionen und damit 75 Prozent der insgesamt etwa 2,5 Millionen Karten in den zehn Stadien haben die Organisatoren für die Fans der erstmals 24 Teams reserviert. Möglich ist der Kauf von Tickets für ein Treffen in einem bestimmten Stadion, zwei aufeinanderfolgende Spiele im selben Stadion oder für drei bis zu sieben Spiele für jene Fans, die ihre Teams im gesamten Turnierverlauf unterstützen wollen.

In einer Phase vom 10. Juni bis 10. Juli werden für die 51 Spiele ausschließlich im Internet auf euro2016.tickets.uefa.com eine Million Tickets zum Verkauf angeboten. Die Zuteilung der Karten unter den Bewerbern erfolgt im Losverfahren. Weitere 800 000 Tickets werden nach der Gruppenauslosung am 12. Dezember angeboten, wenn die Spielorte der einzelnen Mannschaften feststehen. Während des Turniers werden an den Stadien keine Tickets erhältlich sein.

Erhöhte Preise gelten beim Eröffnungsspiel, bei dem Gastgeber Frankreich am 10. Juni 2016 in Saint-Denis antritt, dem Achtel- und Viertelfinale, den beiden Halbfinals am 6. und 7. Juli in Lyon und Marseille sowie dem Endspiel.

Bei der Fußball-WM in Brasilien 2014 lagen die Eintrittspreise zwischen 69 Euro und etwa 755 Euro, bei der vorigen EM 2012 in Polen und der Ukraine mussten zwischen 30 und 600 Euro bezahlt werden.

  • dpa
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