EM-Qualifikation
Glanzloser Sieg bei Nachtschicht in Kasachstan

Das letzte Pflichtspiel der DFB-Elf in diesem Jahr war kein Fußballfest, aber ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Europameisterschaft 2012. Kasachstan setzte alles daran, den Großen zu ärgern und machte es den Deutschen bis weit in die zweite Halbzeit sehr schwer. Dann schlug die Stunde der Krisenstürmer.

Ohne Glanz und erst nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit hat die deutsche Nationalmannschaft das "Abenteuer Kasachstan" gemeistert und einen weiteren Schritt in Richtung EM-Endrunde gemacht. Im letzten Pflichtspiel des Jahres kam die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw am Ende doch noch zu einem standesgemäßen 3:0 (0:0) beim Weltranglisten-126. und kann mit der Optimalausbeute von zwölf Punkten aus vier Spielen in der EM-Qualifikation überwintern.

Der Sieg im gut 4 000 Kilometer entfernten Astana wurde allerdings erst in der zweiten Halbzeit nach Treffern der beiden Bayern-Stürmer Miroslav Klose (48.) und Mario Gomez (76.) sowie des Kölners Lukas Podolski (85.) sichergestellt. Damit verfügt der dreimalige Welt- und Europameister nun in Gruppe A über eine hervorragende Ausgangsposition im Kampf um das direkte EM-Ticket für die Endrunde in Polen und der Ukraine. Sechs Zähler beträgt schon der Vorsprung auf den vermeintlich stärksten Rivalen Türkei, der wenige Stunden zuvor gegen den von Berti Vogts trainierten Außenseiter Aserbaidschan überraschend mit 0:1 patzte.

"Wir haben die Aufgabe mit einem Sieg gelöst. Wir haben drei Punkte geholt und mit zwölf Punkten eine glänzende Bilanz. Das stellt mich zufrieden. Man kann nicht immer eine Gala erwarten", sagte Löw, der seiner Mannschaft für das Jahr 2010 ein hervorragendes Zeugnis ausstellte: "Es ist sensationell, was die Mannschaft in diesem Jahr geleistet hat."

Auch für die Spieler zählte nur das Ergebnis. "Wichtig war, dass wir heute drei Punkte eingefahren haben - egal wie. Zwölf Punkte nach vier Spielen, besser geht's nicht", sagte Kapitän Philip Lahm und Lukas Podolski ergänzte: "Wir haben uns schwer getan, ein paar Möglichkeiten ausgelassen. Aber in der zweiten Hälfte haben wir Gas gegeben. Es zählen nur die Punkte, jetzt sind wir erstmal vorne weg."

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