Engagierte Leistung
Die deutschen Spieler in der Einzelkritik

Deutschland ist am Dienstag im Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft an Italien gescheitert. Nach einem erneut engagierten Spiel der deutschen Mannschaft schaffte die „Squadra Azzurra“ in der Schlussphase der Verlängerung den Sieg.

DORTMUND. Im Duell der dreimaligen Titelträger unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Jürgen Klinsmann vor 65 000 Zuschauern in Dortmund mit 0:2 nach Verlängerung. Die späten italienischen Tore erzielte Grosso und Del Piero in der 119. und 120.+1 Minute. Deutschland trifft am Samstag in Stuttgart auf den Verlierer des Halbfinales zwischen Frankreich und Portugal, die am Mittwoch in München den Gegner Italiens für das Endspiel am Sonntag in Berlin ermitteln.

Das deutsche Team in der Einzelkritik:

Jens Lehmann :
Wer zwei Elfmeter hält, geht selbstbewusst in die nächste Partie. Der Torwart von Arsenal London war der große Rückhalt, spielte nahezu fehlerlos. Rettete mehrfach mit vollem Einsatz und spielte sehr gut mit. Sicherte in der 85. Minute mit einer Glanzparade vor Perrotta das 0:0 und damit die Verlängerung. Der beste Deutsche auf dem Platz. Machtlos bei beiden Gegentoren.

Philipp Lahm :
Wie immer sehr engagiert in beide Richtungen. Ihm unterliefen aber sowohl in der Defensive als auch im Angriff vor allem in der ersten Halbzeit ein paar Fehler. Hatte es schwer, sich vorne durchzusetzen. Sorgte dennoch auf der linken Seite des öfteren für viel Gefahr. Rannte 120 Minuten, als ob er eine extra Energiequelle gehabt hätte. Über die gesamte Zeit betrachtet einer der besten Deutschen.

Per Mertesacker:
Routiniert. Immer zur Stelle, wenn es brenzlig wurde. Spielte mal wieder eine prima Partie. Ein Innenverteidiger, der seinen Job ohne viel Aufhebens erledigt. Gewann die meisten seiner Zweikämpfe - und das wie schon fast selbstverständlich meistens absolut fair.

Christoph Metzelder :
Sehr gute Partie des Innenverteidigers von Borussia Dortmund. Stand immer richtig und raubte dem italienischen Stürmer Toni den letzten Nerv. In der 75. Minute nahm Italiens Trainer Lippi den Stürmer deshalb vom Platz. Metzelder kassierte in der 57. Minute eine unnötige gelbe Karte. Griff beim ersten Tor zu zögerlich ein.

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