England
Harte Strafen für gesperrte Hooligans

Die gewaltbereiten Hooligans aus England haben es im Vorfeld der WM schwer, sich Richtung Deutschland abzusetzen. Nur ca. 200 registrierte Randalierer haben ihre gesetzlich verordnete Meldepflicht verletzt.

Von der britischen Insel scheint für die WM eine nicht allzu große Gefahr auszugehen. Im Vorfeld des Großereignisses haben rund 200 registrierte britische Hooligans ihre Meldepflicht verletzt. Von den etwa 3 300 Krawallmachern, die bis zum 30. Mai ihren Pass abgeben sollten, sind nur rund 94 Prozent dieser Auflage nachgekommen, erklärte ein Sprecher des britischen Innenministeriums. Allerdings haben die Behörden keine Befürchtungen, dass die Hooligans versuchen könnten, während der WM nach Deutschland einzureisen.

"Keine gesperrten Personen sind 2004 zur EM nach Portugal gereist und es wird auch nicht erwartet, dass die nach Deutschland reisen können", meinte der Sprecher. Einige der Hooligans seien inzwischen inhaftiert. Eine Liste mit den übrigen Namen ist den deutschen Grenzbehörden zugestellt worden.

Gesperrten Hooligans, die versuchen, nach Deutschland einzureisen, drohen harte Strafen bis zu sechs Monaten Gefängnis und bis zu 7 300 Euro Geldbuße.

© SID

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