Englands ehemaliger Nationaltrainer
Jamaika dementiert Gespräche mit Eriksson

Der jamaikanische Verband hat nach eigenen Angaben noch keine Gespräche mit dem ehemaligen englischen Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson geführt. "Ich höre davon zum ersten Mal", sagte JFF-Präsident Crenston Boxhill.

Nach eigenen Angaben hat Jamaikas Fußball-Verband JFF noch nicht mit dem ehemaligen englischen Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson gesprochen. Die britische Boulevardzeitung "The Sun" hatte am Donnerstag berichtet, dass dem 59-Jährigen Schweden ein Angebot über knapp fünf Mill. Euro pro Jahr vorliege. "Ich höre davon zum ersten Mal. Aber natürlich ist das eine große Geschichte", sagte JFF-Präsident Crenston Boxhill.

Auch Barnes ein Kandidat

Jamaika will sich mit aller Macht für die WM 2010 in Südafrika qualifizieren. Zuletzt galt der ehemalige englische Nationalstürmer John Barnes als erster Kandidat für den Trainerposten. "Es ist kein Geheimnis, dass wir mit mehreren Kandidaten gesprochen haben, auch mit John Barnes. Aber wir sind immer noch dabei, eine kleine Kandidatenliste anzufertigen", sagte Boxhill.

Eriksson war bei den Three Lions über die Scheich-Affäre gestolpert und musste nach der Viertelfinal-Pleite gegen Portugal nach fünfeinhalb Jahren seinen Hut nehmen. Da Eriksson bei den Engländern aber noch einen Vertrag bis 2008 besitzt, muss der Verband sein Jahresgehalt in Höhe von 7,3 Mill. Euro solange weiterzahlen, bis er einen neuen Arbeitgeber gefunden hat. Erikssons Berater Athole Still favorisiert derzeit einen Job in der englischen Premiere League.

© SID

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