Englische Auswahl
Rooneys Verletzung schlimmer als gedacht

Die Verletzung von Englands Stürmerstar Wayne Rooney ist dem Verein des 20-Jährigen zufolge schlimmer als bislang angenommen. Möglicherweise wird er deswegen bei der Fußball-WM in Deutschland gar nicht auflaufen können.

HB MANCHESTER. Manchester United erklärte am Montag, der gebrochene rechte Mittelfußknochen werde wohl nicht so schnell wie gehofft heilen, weil auch ein Gelenk betroffen sei. Auf Bitten des Nationaltrainers Sven-Göran Eriksson wurde daraufhin die am 14. Juni anstehende Computer-Tomographie um eine Woche vorverlegt.

Sollte sich dabei herausstellen, dass Rooney seine Verletzung nicht mehr rechtzeitig auskurieren kann, hätte der Coach zumindest noch die Möglichkeit, in letzter Minute einen Ersatzspieler in seinen WM-Kader zu berufen. Laut Fifa-Regeln ist dies nur bis zu 24 Stunden vor Anpfiff der ersten WM-Partie der Engländer am 10. Juni gegen Paraguay möglich.

Ein Ausfall Rooneys bei der WM in Deutschland wäre für die Engländer dennoch ein herber Schlag. Der Torjäger gilt als Garant für viele Treffer und damit auch als Hoffnungsträger für einen möglichen Titelgewinn der englischen Mannschaft. Zuletzt hatte England das wichtigste Fußball-Turnier der Welt im Jahr 1966 mit einem Sieg gegen Deutschland gewonnen.

Eriksson gab sich trotz der schlechten Diagnose gelassen. "Ich mache mir keine Sorgen", sagte er am Montag und fügte hinzu, er sei optimistisch. Nach der Untersuchung werde er besser wissen, woran er sei. Rooney hatte sich die Fußverletzung bei einem Spiel in der Premier League am 29. April zugezogen.

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