Englische Woche
Verletzungspech vor dem NRW-Derby

Keine Atempause in der Liga: Am zweiten Wochenspieltag der Saison treffen die Dortmunder Borussen auf den Aufsteiger aus Düsseldorf. Alles andere als ein haushoher Sieg gegen die Fortunen wäre eine Überraschung.
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DüsseldorfBorussia Dortmund gegen Fortuna Düsseldorf

Borussia Dortmund bangt vor dem Bundesligaspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Abend um den Einsatz von Mario Götze, Ilkay Gündogan und Sebastian Kehl. Der zuletzt starke Götze hat sich beim 2:1 in Mainz einen Pferdekuss zugezogen. Vermutlich wird Klopp seine Stars beim Aufsteiger ohnehin schonen: Denn schon am Samstag geht's im Spitzenspiel gegen den FC Bayern darum, den Kontakt zum Rekordmeister zu halten. Der haushohe Favorit in der NRW-Partie hat sich in der Saison ohnehin noch nicht von Underdogs überrennen lassen: Fürth schlug der BVB zu Hause 3:1, Mainz auswärts 2:1.

Düsseldorf plagen derweil echte Verletzungsprobleme. Besonders die Defensive macht Fortuna-Trainer Norbert Meier Sorgen. „Diesmal hat es uns richtig erwischt. Es trifft uns geballt“, sagte Meyer. Zu den ohnehin nicht verfügbaren Profis Du-Ri Cha, Bruno Soares, Stelios Malezas und Oliver Fink gesellen sich beim Aufsteiger nach dem 2:0 gegen Hamburg nun auch Tobias Levels und Abwehrchef Jens Langeneke. Beide fallen mit Knieverletzungen aus.

Im letzten Pflichtspiel gegen Dortmund mussten sich die Düsseldorfer im Achtelfinale des DFB-Pokals vor knapp einem Jahr erst mit 4:5 im Elfmeterschießen ausgeschieden. Die letzten drei Auftritte in Dortmund verlor Fortuna dagegen mit 1:10 Toren. Angesichts der Spielstärke der Borussen - selbst wenn sie den Schongang einlegen - wäre alles andere als eine hohe Niederlage für die Fortuna ein Erfolg.

Hamburger SV gegen Schalke 04

Dass man Düsseldorf nicht unterschätzen sollte, hat der Hamburger SV am vergangenen Freitag erfahren. Da musste sich eine lustlose und langsame Mannschaft mit 2:0 geschlagen geben. Auch gegen Schalke muss Trainer Thorsten Fink weiterhin auf Torjäger Rafael van der Vaart verzichten, der mit Muskelfaserriss im Oberschenkel weiterhin fehlen wird.

Bisher hat der HSV ohne seinen Superstar nicht ein einziges Tor erzielt, und auch der Ausfall von Toptorjäger Heung Min Son (Oberschenkelzerrung) wiegt schwer. Nun heißt es: umstellen. So könnte Maximilian Beister auf die rechte Seite wechseln, während Marcell Jansen auf den linken Flügel geht.

Im Sturm muss Marcus Berg wieder weichen, nachdem der Versuch in Düsseldorf gescheitert ist, den Schweden. Van der Vaarts Position soll Arslan einnehmen. Der 22-Jährige ist mittlerweile zum Hoffnungsträger avanciert und als Ex-Dortmunder heiß auf das Duell mit den Königsblauen. Die Statistik derzweil spricht für die Ruhrpott-Elf: Gegen die Königsblauen gewannen die Hanseaten nur eins der letzten sechs Heimspiele, weil Ruud van Nistelrooy am 21. August 2010 ein Doppelpack zum 2:1 gelang

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