Englischer Teammanager wütend über Journalistenfalle
Eriksson macht bei Titelgewinn Schluss

Sollte England bei der WM 2006 in den Titel holen, legt Sven-Göran Eriksson das Amt des Nationaltrainers der "Three Lions" nieder. Gleichzeitig befürchtet der Schwede beim Verpassen des Halbfinals den Rauswurf.

Für Sven-Göran Eriksson ist das Ziel bei der Weltmeisterschaft in Deutschland klar: Der Nationaltrainer Englands will mit seiner Mannschaft nach 40 Jahren endlich wieder den Titel holen. Sollte der Schwede Erfolg haben, legt er sein Amt nieder und macht einem neuen Trainer auf der Bank der "Three Lions" Platz. Auf der anderen Seite hält Eriksson eine frühzeitige Entlassung für gerechtfertigt, wenn England nicht mindestens das Halbfinale erreicht.

"Ich habe immer gesagt, dass ich an Ergebnissen gemessen werden will. Wenn wir nicht das Halbfinale erreichen, ist es nur fair, wenn ich den Job nicht weitermachen darf", wurde Eriksson in der Zeitung Daily Mail zitiert: "Wenn wir Weltmeister werden, sage ich Danke und auf Wiedersehen."

Eriksson steht derzeit in England stark unter Druck, nachdem er in der vergangenen Woche von einem Undercover-Reporter der Zeitung News of the Week düpiert worden war. Der Journalist hatte sich als Scheich ausgegeben und dem Trainer in einem Luxus-Hotel in Dubai das Interesse an einem Wechsel zu Aston Villa entlockt.

Unter der Gürtellinie

"Das war ein Tritt unter die Gürtellinie", meinte Eriksson: "Ich war außerdem enttäuscht, dass nicht geschrieben wurde, dass ich Rio Ferdinand für den besten Abwehrspieler und Wayne Rooney für den besten Fußballer der Welt halte." Nach Erikssons Plausch aus dem Nähkästchen hatten auch Vereinsvertreter aus der Premier League seinen Rücktritt gefordert.

© SID

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