Fußball
Erneuter Todesfall im portugiesischen Fußball

Ein erneuter Todesfall hat den portugiesischen Fußball geschockt: Hugo Cunha vom Erstligisten Uniao Leiria brach am Samstag bei einem Spiel mit Freunden zusammen, alle Wiederbelebungsmaßnahmen waren vergeblich.

Der portugiesische Fußball beklagt 18 Monate nach dem plötzlichen Herztod des ungarischen Nationalspielers Miklos Feher erneut einen Todesfall. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Lusa brach Mittelfeldspieler Hugo Cunha vom portugiesischen Erstligisten Uniao Leiria am Samstag bei einem Spiel mit Freunden in Montemor-o-Novo 70 Kilometer östlich von Lissabon plötzlich zusammen. Alle Wiederbelebungsmaßnahmen waren vergeblich, bei seiner Einlieferung in ein Krankenhaus war der 28-Jährige bereits tot. Wie Lleiras Vereinsarzt Amilcar Silva erklärte, haben die jüngsten medizinischen Untersuchungen bei Cunha keine Hinweise auf gesundheitliche Probleme ergeben.

Anfang 2004 war Feher von Rekordmeister Benfica Lissabon im Meisterschaftsspiel bei Vitoria Guimaraes zusammengebrochen. Eine Untersuchung ergab, dass der 24-Jährige Feher einen Herzinfarkt erlitten hatte. Beim Confederations Cup 2003 war Kameruns Marc Vivien Foe im Halbfinale auf dem Spielfeld zusammengebrochen und verstorben.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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