Eröffnungsspiel kann kommen
Innenstädte für Fan-Parties bestens gerüstet

In vier Tagen fällt mit dem Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Costa Rica der Startschuss zur WM 2006. In den Innenstädten könnten die Fan-Feste sofort starten. Alle Veranstalter sind bestens vorbereitet.

Die Fan-Parties in den deutschen Innenstädten während der WM 2006 (9. Juni - 9. Juli) können beginnen. Nicht nur auf der Berliner Fanmeile zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule regiert bereits König Fußball, in Frankfurt ist die schwimmende Großbildleinwand auf dem Main hergerichtet, und auch der Rest der Republik ist für die knapp einmonatige Open-Air-Party bestens gerüstet.

Wenn am Freitag in München das WM-Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Costa Rica angepfiffen wird, fiebern landauf, landab hunderttausende Anhänger vor Großbildleinwänden mit. In rund 400 Großstädten sind Fan-Feste geplant, das sogenannte Public Viewing soll bei der wohl größten Fußball-Feier aller Zeiten bis zu 15 Mill. Besucher und damit viermal so viel wie in den Stadien in den Bann ziehen.

Das größte Fest steigt in Berlin. Auf der Straße des 17. Juni werden auf rund 2,5 Kilometern bis zu sieben Großbildleinwänden mehr als 100 000 Fans das kollektive Fußball-Erlebnis ermöglichen. Rund fünf Mill. Euro, soviel wie keine andere Stadt, hat sich die Metropole das Fan-Fest kosten lassen, der Großteil ist durch Sponsoren abgedeckt.

Berlin startet Fan-Fest bereits am Mittwoch

Bereits am Mittwoch erfolgt in der Hauptstadt der Startschuss. Mit musikalischen Acts von der Hermes House Band, Boss Hoss, Nelly Furtado, den Simple Minds, Sportfreunde Stiller, Ronan Keating und Andrea Bocelli sowie mit den Fußball-Idolen Pele oder Bobby Charlton sollen die Anhänger auf die WM eingestimmt werden.

Konzerte von Topstars wie den Red Hot Chili Peppers, Status Quo, Tokio Hotel oder den Scorpions bilden auch in den anderen WM-Städten ein buntes Rahmenprogramm. In München, wo die Party im Olympiapark steigt, wird die WM mit dem Klassik-Open-Air "3 Orchester und Stars" mit Placido Domingo im Olympiastadion sowie den Söhnen Mannheims eingeläutet.

Auf durchschnittlich 2,5 Mill. Euro in WM-Städten und rund 500 000 Euro in den deutschen Großstädten mit mehr als 100 000 Einwohnern belaufen sich nach einer Studie der Uni Hohenheim die Kosten. Nur ein Viertel der Kosten wird im Schnitt durch Sponsoren gedeckt. Ticket-Einnahmen haben die Veranstalter nicht, der Eintritt ist kostenlos. Eine Grundvoraussetzung des Rechteinhabers Infront, der für die Übertragung auf Großbildleinwänden kein Geld verlangte.

"Da die Tickets für die Stadien bei weitem nicht für alle Fans ausreichen, haben wir so eine hervorragende Lösung gefunden", sagt OK-Präsident Franz Beckenbauer, und Vizechef Wolfgang Niersbach ergänzt: "Die Fifa hat ihre Marketing-Regeln so großzügig ausgelegt, wie es großzügiger gar nicht geht."

© SID

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