„Es wird wohl ziemlich eng werden“
Niederländer fürchten die Stolperfalle

Nachdem das Oranje-Team bei der WM 2002 in Japan und Südkorea gar nicht dabei war, sind die Akteure vor dem Turnier in deutschland offenbar mit ihren Prognosen etwas vorsichtiger geworden. Philipp Cocu jedenfalls übt sich in Bescheidenheit.

cls/dit DÜSSELDORF. Wenn es überhaupt eine Hammergruppe in der WM-Vorrunde gibt, so ist dies wohl die, in der Argentinien und die Niederlande aufeinandertreffen. "Damit haben wir ein schweres Los gezogen", klagt denn auch der niederländische Nationalspieler Philipp Cocu. Argentinien gilt nicht nur bei Kennern als einer der WM-Favoriten. Und die WM-Neulinge von der Elfenbeinküste und aus Serbien-Montenegro sind zum einen recht unberechenbar, zum anderen wohl aber auch besonders motiviert. Das kann schnell zur Stolperfalle werden, fürchtet der Mittelfeldstratege des Champions-League-Achtelfinalisten PSV Eindhoven: "Es wird wohl ziemlich eng werden."

Nachdem die Holländer das letzte Mal gar nicht bei der WM dabei waren, sind sie jetzt wohl etwas vorsichtiger geworden. Cocu übt sich in Bescheidenheit: "Wir müssen hart arbeiten, um die Gruppe zu überstehen." Darum beziehen die Oranjes ihr WM-Quartier im beschaulichen Hinterzarten im Schwarzwald. Dort wollen sie die nötige Ruhe zum Trainieren haben. Aber wenn es ernst ist, können sich die Niederländer darauf alleine nicht verlassen. Cocu ist sich sicher: "Es wird wohl auf die Tagesform ankommen."

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