Fußball
Escobar-Mörder auf freiem Fuß

Nach elf Jahren hinter schwedischen Gardinen ist der Mörder des ehemaligen kolumbianischen Nationalspielers Andres Escobar auf freien Fuß gesetzt worden. Die Haft des 55-Jährigen wurde um 26 Jahre verkürzt.

Der Mörder des ehemaligen kolumbianischen Nationalspielers Andres Escobar ist frei. Humberto Munoz wurde nach elf Jahren Haft entlassen. Nach Verbüßung von drei Fünfteln der um 26 Jahre verkürzten ursprünglichen Strafe von 43 Jahren entließ der zuständige Richter den 55-Jährigen wegen guter Führung.

Munoz hatte den ehemaligen Nationalverteidiger am 2. Juli 1994 auf einem Parkplatz vor einer Discothek in der kolumbianischen Großstadt Medellin mit mehreren Schüssen niedergestreckt. Andres Escobar musste sein Eigentor in der Vorrundenpartie der Weltmeisterschaft gegen die USA (1:2) wenige Tage zuvor mit dem Leben bezahlen. Das Ergebnis hatte das vorzeitige WM-Aus für die kolumbianische Auswahl bedeutet.

© SID

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