Euro-Vorbereitung
DFB-Team enttäuscht gegen Weißrussland

EM-Titelmitbewerber Deutschland ist im Testspiel gegen Weißrussland zwölf Tage vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft nur ein 2:2-Unentschieden gelungen. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw zeigte am Dienstagabend in Kaiserslautern vor 47 258 Zuschauern deutliche Defizite.

HB KAISERSLAUTERN. Ernüchterung statt Euphorie: Bei der letzten Casting-Show der Wackelkandidaten hat die deutsche Nationalmannschaft auf ihrem Kurzbesuch in der Heimat keine EM-Begeisterung entfacht. Zwölf Tage vor ihrem Auftaktspiel bei der Endrunde in Österreich und der Schweiz gegen Polen kam das Team von Bundestrainer Joachim Löw gegen Weißrussland in Kaiserslautern nach einer 2:0-Führung nicht über ein 2:2 (2:0) hinaus und zeigte im vorletzten Härtetest eine Vorstellung mit vielen Schwächen.

Vor der Benennung des endgültigen 23er-Kaders am Mittwoch mit der Streichung von drei Spielern waren den deutschen Stars nach dem Trainingslager auf Mallorca Müdigkeit und mangelnde Abstimmung besonders in der Defensive klar anzumerken.

Dennoch sorgten Jubilar Miroslav Klose in seinem 75. Länderspiel mit seinem 39. Treffer in der zehnten Minute sowie Wladimir Korytko per Eigentor (20.) nach einer Flanke von David Odonkor zunächst für klare Verhältnisse. In der 61. Minute beendete Witaly Bulyga mit seinem Anschlusstreffer dann aber die Rekordserie von Torwart Jens Lehmann, der nach 681 Minuten wieder einen Gegentreffer kassierte. Nach einem Fehler des DFB-Schlussmanns gelang Bulyga in der 88. Minute sogar der nicht unverdiente Ausgleich.

"Es war schon etwas enttäuschend, dass wir die Führung noch aus der Hand gegeben haben. Man hat deutlich gemerkt, dass nach dem harten Training die Kraft gefehlt hat. In zwölf Tagen werden alle Spieler in deutlich besserer Form sein, das kann ich versprechen", meinte Löw und erklärte mit Blick auf die anstehenden Personalentscheidungen: "Natürlich gibt es Gedankenspiele. Die Entscheidung wird uns schwer fallen. Wir werden uns auf Mallorca noch mal in Ruhe zusammensetzen und alles zusammentragen. Wir haben 26 gute Spieler. Bei denen, die nach Hause müssen, liegt es nicht an der Qualität."

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