Europa League
Dortmund siegt nach furiosem Finish dank Götze

Supertalent Mario Götze hat Borussia Dortmund im Hexenkessel von Lwiw in letzer Minute den irren Auftaktsieg in der Europa League gerettet. Mit seinem Tor in der Nachspielzeit bescherte der 18-Jährige dem Bundesligisten in einem dramatischen Spiel drei Punkte beim ukrainischen Fußball-Nobody Karpati Lwiw.

Der 18-Jährige erzielte in der Nachspielzeit (90.+2) eines kuriosen wie unterhaltsamen Spiels entscheidenden Treffer zum 4:3 (2:1)-Erfolg beim ukrainischen Vertreter Karpaty Lwiw. Bei seinem ersten Auftritt in einem internatiobnalen Wettbewerb feierte das Team von Trainer Jürgen Klopp damit auch eine gelungene Generalprobe für das Revierderby am Sonntag bei Schalke 04.

Selbstbewusst traten die Dortmunder im Hexenkessel des mit 28 051 Zuschauern ausverkauften Ukrajina-Stadion zunächst auf und gingen durch einen Foulelfmeter von Nuri Sahin in der 12. Minute in Führung, bevor Götze (27.) zum 2:0 traf. Den Anschlusstreffer für die Gastgeber erzielte Oleg Golodjuk (44.), den Ausgleich Michailo Kopowez (52.) und Denis Koschanow (78.) die Führung für Karpaty. Lucas Barrios traf in einer spannenden Schlussphase zum Ausgleich (87.), dann kam der große Auftritt von Götze.

Klopp: "Viel Lehrgeld bezahlt"

"Ich habe solche Spiele schon von Werder Bremen mehrfach gesehen. Aber das wir das auch können, das hätte ich nicht gedacht und auch nicht gebraucht. Wir haben lange souverän gespielt und uns die Gegentore selbst eingebrockt. Wir haben heute viel Lehrgeld bezahlt", sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp.

Das Gastspiel in Lwiw, nahe der polnischen Grenze, begann mit einer Hiobsbotschaft. Kapitän Sebastian Kehl erlitt beim Aufwärmen eine Oberschenkelverletzung und musste in der Kabine bleiben. Für ihn rückte Sven Bender in die Anfangsformation. Damit wird Kehl auch im Revierderby am kommenden Sonntag in Schalke fehlen.

Nach dem Anpfiff stand zuerst Torhüter Roman Weidenfeller im Blickpunkt, als er schon nach drei Minuten einen Flachschuss von Batista bravourös parierte. Die Gastgeber versuchten, den BVB von Beginn an schon im Mittelfeld zu attackieren und Angriffsdruck aufzubauen. Nach etwa zehn Minuten fand jedoch die Mannschaft von Jürgen Klopp ihren Rhythmus und bekam das Spiel in den Griff.

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