Europa League
Zürich bremst Gladbach aus

Mönchengladbach hatte sich nach dem Remis zum Auftakt der Europa League viel vorgenommen für die Partie in Zürich. Nach dem frühen Rückstand drehte die Borussia deutlich auf, zum Sieg reichte es am Ende dennoch nicht.
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ZürichBei der emotionalen Heimkehr von Trainer Lucien Favre hat Borussia Mönchengladbach im zweiten Gruppenspiel der Europa League den ersten Sieg verpasst. Der Bundesliga-Zweite musste sich beim Schweizer Pokalsieger FC Zürich trotz bester Chancen mit einem 1:1 (1:1) begnügen und fiel mit zwei Punkten aus zwei Spielen auf den dritten Tabellenplatz zurück. Die Gladbacher, die im nächsten Gruppenspiel am 23. Oktober auf Außenseiter Apollon Limassol treffen, blieben aber immerhin auch im elften Pflichtspiel der Saison ungeschlagen.

Kurz nach der Zürcher Führung durch Franck Etoundi (23. Minute) gelang Havard Nordtveit mit einem sehenswerten Tor aus 25 Metern der Ausgleich für die Borussia (25.). Damit blieb Favre eine Niederlage bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte erspart. Von 2003 bis 2007 hatte der Schweizer den FCZ trainiert und in den letzten beiden Jahren seines Engagements zu zwei Meistertiteln und einem Pokalsieg geführt. Dementsprechend freundschaftlich fiel die Begrüßung aus.

Vor 18 422 Zuschauern im Letzigrund zeigte die Borussia in ihrem 139. Europacupspiel die reifere Spielanlage, aber auch Schwächen bei der Chancenverwertung. Bereits nach sieben Minuten schob Nationalspieler Max Kruse den Ball am Tor vorbei, Zürichs Torhüter David da Costa wäre chancenlos gewesen. Kurz darauf setzte Branimir Hrgota einen Volleyschuss über das Tor (16.). Auf der Gegenseite prüfte Amine Chermiti zweimal Gladbachs Schlussmann Yann Sommer, der als früherer Grasshoppers-Spieler mit vielen Pfiffen bedacht worden war (17.).

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Zürich bremst Gladbach aus

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Nordtveit schießt ein Traumtor

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