Explosion simuliert
Feuerwehr übt Einsatz im WM-Stadion Gelsenkirchen

In Gelsenkirchen haben am Samstag 820 Rettungskräfte und 670 Statisten den Ernstfall einer Explosion im WM-Stadion von Schalke 04 simuliert. Die Aktion habe sehr gut geklappt, sagte der Gelsenkirchener Polizeipräsident.

Insgesamt 820 Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Polizei und der örtlichen Rettungsdienste haben am Samstag in der Gelsenkirchener Veltins-Arena gemeinsam mit 670 Statisten eine Explosion im WM-Stadion simuliert. Bei dem Einsatz mussten 54 Tote und Verletzte versorgt werden, die Aktion ist ohne Komplikationen abgelaufen.

"Das Schnittstellenkonzept insbesondere zwischen Feuerwehr und Polizei hat sehr gut geklappt", sagte der Gelsenkirchener Polizeipräsident Rüdiger von Schoenfeldt nach der Übung. Der Großeinsatz wurde auf Wunsch des Innenministeriums durchgeführt.

Der Einsatz in der Arena war mit großer Spannung erwartet worden, hatte doch die Multifunktionsarena des Fußball-Bundesligisten bei der umstrittenen Studie der Stiftung Warentest im Januar als eins von vier WM-Stadien die symbolische "Rote Karte" erhalten. Neben Gelsenkirchen waren auch in Berlin, Leipzig und Kaiserslautern erhebliche Mängel festgestellt worden.

Die Schalker hatten sich vehement gegen die Ergebnisse der Studie zur Wehr gesetzt und sogar rechtliche Schritte gegen die aus Sicht von S04-Geschäftsführer Peter Peters, der zugleich Leiter der WM-Außenstelle Gelsenkirchen ist, "fehlerhafte, subjektive, diffamierende und schädigende Berichterstattung der Stiftung Warentest" angedroht.

© SID

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