„F-WM 2006“
Nummernschild kommt unter den virtuellen Hammer

Denn wer den Zuschlag für die Limousine erhält, darf demnächst mit dem Kennzeichen "F-WM 2006" durch Deutschland fahren.

HB FRANKFURT/MAIN. Ein 57 Jahre alter Frankfurter versteigert noch bis zu diesem Donnerstag das symbolträchtige Nummernschild "F- WM 2006" über das Internet-Auktionshaus eBay. Der Postbeamte im Ruhestand Herbert Kesper aus Frankfurt-Rödelheim will mit dem "Fußball-Weltmeisterschafts-Schild" auch gleich das Auto seiner Frau mit Gewinn an den Mann bringen. Der geheime Mindestpreis war am Mittwochmittag mit dem Gebot von 5050 Euro noch nicht erreicht.

Auf die Idee mit dem Nummernschild war er bereits bei der Zulassung des Wagens im Juni 1997 gekommen, als noch gar nicht feststand, ob Deutschland den Zuschlag zur Austragung des Turniers erhält. Seit der Bekanntgabe des Austragungsortes im Jahr 2000 sei er immer wieder auf der Straße angesprochen worden und habe auch einige Kaufangebote für den Wagen erhalten, versichert der Vorruheständler. Falls sein Mindestpreis nicht erreicht werde, wolle er den Wagen mit derzeit 55 000 Kilometern auf dem Tacho weiterfahren.

Der Deutsche Fußballbund mit Sitz in Frankfurt habe hingegen wenig Interesse gezeigt, Wagen und Zulassung zu übernehmen, schilderte Kesper. Der Chef des WM-Organisationskomitees, Franz Beckenbauer, hat das allerdings auch gar nicht nötig. Er fährt einen Wagen mit dem Kennzeichen "WM 2006", dessen amtliches Schild aus dem oberbayerischen Weilheim stammt.

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