Fall Neymar Uefa leitet Untersuchungen gegen PSG ein

Erst Neymar, nun auch Mbappé: Der Pariser Fußballclub wirft mit dreistelligen Millionenbeträgen um sich. Das ruft nun die Uefa auf den Plan, die hinsichtlich des Financial Fairplay ein formales Verfahren eingeleitet hat.
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Der Rekordtransfer über 222 Millionen Euro hat für Paris Saint-Germain voraussichtlich noch Folgen. Quelle: dpa
Neymar

Der Rekordtransfer über 222 Millionen Euro hat für Paris Saint-Germain voraussichtlich noch Folgen.

(Foto: dpa)

NyonDie Europäische Fußball-Union UEFA hat gegen den französischen Vizemeister Paris Saint-Germain ein formales Prüfverfahren eingeleitet. Wie die UEFA am Freitag mitteilte, sei dieses Verfahren durch die Untersuchungskammer der UEFA-Finanzkontrolle Teil der ständigen Überwachung der Clubs hinsichtlich der Bestimmungen zum Financial Fairplay (FFP).

Die Untersuchung richte den Fokus auf die Einhaltung dieser Bestimmungen durch den Club, vor allem in Bezug auf die jüngsten Transferaktivitäten. Dazu gehörte der Rekord-Transfer des Brasilianers Neymar vom FC Barcelona für 222 Millionen Euro. In den kommenden Monaten werde sich nun die Untersuchungskammer regelmäßig treffen, um alle Unterlagen, die diesen Fall betreffen, sorgfältig auszuwerten, hieß es von der UEFA.

„Abgang eines großen Schalkers“ – Höwedes zu Turin
Kevin Kampl
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Kevin Kampl hatte seinen Wechselwunsch bereits frühzeitig verkündet, trotzdem findet der Mittelfeldspieler erst auf den letzten Drücker einen neuen Verein. Laut „Kicker“ verpflichtet RB Leipzig den 26-Jährigen von Bayer Leverkusen. Inklusive Bonuszahlungen sollen rund 20 Millionen Euro von Leipzig nach Leverkusen fließen.

Jeremy Toljan
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Borussia Dortmund rüstet weiter auf und holt U-21-Europameister Jeremy Toljan aus Hoffenheim. Während der Rechtsverteidiger ab dieser Saison für die Gelb-Schwarzen auflaufen wird, wechselt BVB-Eigengewächs Felix Passlack nach Hoffenheim. Der 19 Jahre alte Außenbahnspezialist wird für zwei Jahr vom BVB an Hoffenheim ausgeliehen.

Benedikt Höwedes
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Der Wechsel von Weltmeister Benedikt Höwedes vom FC Schalke 04 zum italienischen Fußball-Meister Juventus Turin ist in trockenen Tüchern. „Abgang eines großen Schalkers: Benedikt Höwedes wird in der Saison 2017/2018 für Juventus Turin spielen“, verkündet Schalke 04 und verabschiedet damit seinen Ex-Kapitän zum italienischen Rekordmeister. Die Klubs hatten sich auf den Wechsel des von Schalke-Coach Domenico Tedesco als Kapitän abgesetzten Profis verständigt. Höwedes, der in dieser Saison noch nicht zum Einsatz kam, wird zunächst ausgeliehen, anschließend greift eine Kaufoption. Inklusive Bonuszahlungen zahlt Turin gut 20 Millionen Euro für den 29-Jährigen.

Philipp Wollscheid
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Der zweimalige deutsche Nationalspieler (M.) war nach seinem erfolglosen Intermezzo beim VfL Wolfsburg zunächst zu Stoke City zurückgekehrt. Weil aber auch die Engländer keine Verwendung für den Innenverteidiger haben, wechselt er nach Frankreich zum FC Metz und erhält dort einen Dreijahresvertrag.

Christian Träsch
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Der Ex-Nationalspieler wechselt von Wolfsburg nach Ingolstadt. Der 29-Jährige unterschrieb bei dem Bundesligaabsteiger einen Vierjahresvertrag.

Ihlas Bebou
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Hannover 96 hat nach dem direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga eine weitere Verstärkung an Land gezogen. Die Niedersachsen verpflichteten Flügelstürmer Ihlas Bebou von Fortuna Düsseldorf. Der Angreifer aus Togo erhält in Hannover einen Vierjahresvertrag und kostet gut fünf Millionen Euro Ablöse. Bebou hatte bereits seit längerem mit einem Wechsel in die Erste Liga geliebäugelt und eine Vertragsverlängerung in Düsseldorf abgelehnt. Als Ersatz verpflichteten die Rheinländer den Japaner Takashi Usami vom FC Augsburg.

Renato Sanchez
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Nach nur einem Jahr wird der portugiesische Europameister die Bundesliga wieder verlassen. Renato Sanchez (l.) wechselt offenbar vom FC Bayern München zu Swansea City. Der walisische Klub leiht Sanchez für ein Jahr aus, die Kosten liegen laut „Kicker“ bei rund 8,5 Millionen Euro.

Kurz vor Transferschluss war auch der Wechsel des Franzosen Kylian Mbappé von Meister AS Monaco zu PSG vollzogen worden. Der 18-Jährige wird für ein Jahr ausgeliehen, danach gibt es die Option auf einen Vierjahresvertrag bis 2022. Im Gespräch ist eine Ablöse von 180 Millionen Euro.

Für die UEFA ist das Financial Fairplay ein zentraler Regelungsmechanismus, der darauf abzielt, die finanzielle Nachhaltigkeit des europäischen Fußballs abzusichern. Die UEFA teilte mit, sie werde sich zu dieser Angelegenheit nicht weiter äußern, während die Untersuchungen andauern.

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  • dpa
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