„Fall Robben“
Im Streit zwischen Bayern und Oranje deutet sich Lösung an

Im Streit zwischen Bayern München und dem niederländischen Fußball-Verband KNVB um die WM-Verletzung Arjen Robbens deutet sich eine Annäherung der Konfliktparteien an.

Im Streit um Kompensationszahlungen im "Fall Robben" mit dem niederländischen Fußball-Verband KNVB hat der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München Hoffnung auf eine baldige Lösung. "Ich bin vorsichtig optimistisch, dass wir uns außergerichtlich einigen können", kündigte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge an: "Wir haben in nicht allzu ferner Zukunft einen neuen Termin verabredet, um die Sache zu besprechen."

Der Knvb habe mittlerweile zumindest erkannt, "dass sie eine Verantwortung für die Verletzung tragen". Seit dem Einschalten des Knvb-Präsidenten Michael van Praag in den Konflikt habe sich die Atmosphäre zudem deutlich verbessert. Der Streit war entstanden, nachdem der niederländische Nationalspieler Robben mit einem Muskelriss von der Weltmeisterschaft in Südafrika zurückgekehrt war.

Voraussichtliches Comeback im neuen Jahr

Mit einem Comeback des Superstars ist allerdings weiterhin erst zur Rückrunde zu rechnen. "Es ist alles im Fluss, alles im Zeitverlauf", sagte Rummenigge. Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt kündigte an, Robben "vorsichtig und behutsam" auf die kommenden Belastungen vorbereiten zu wollen: "Wir wollen nichts überstürzen, damit es keine Rückschläge gibt".

In den kommenden Tagen soll der 26-Jährige mit dem Lauftraining beginnen und zum Wintertrainingslager in Doha (2. bis 9. Januar) wieder voll mit der Mannschaft trainieren.

© SID

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