Fußball
Fans rennen Bundesligisten die Bude ein

Die Bundesliga boomt wie nie. Knapp drei Wochen vor dem ersten Spieltag haben die 18 Vereine bereits die Rekordmarke von 363 450 Dauerkarten abgesetzt, auch zahlreiche Klubs melden neue Bestmarken.

Die Lust der deutschen Fußball-Fans auf die neue Bundesliga-Saison war nie so groß wie in diesem Jahr. Knapp drei Wochen vor dem Start der 43. Spielzeit in der deutschen Eliteklasse haben die 18 Vereine bereits 363 450 Dauerkarten abgesetzt. Die Steigerung von rund elf Prozent gegenüber dem vergleichbaren Zeitpunkt des Vorjahres (327 500) liegt damit im Trend der vergangenen Jahre.

Neue Stadien, neue Stars

Die Gründe für den Dauerkarten-Boom sind vielfältig: Die WM-Endrunde im kommenden Jahr in Deutschland, neue Stadien mit mehr Komfort, neue Stars wie Jon Dahl Tomasson oder Rafael van der Vaart, Hunger auf erstklassigen Fußball nach jahrelanger Versenkung in der zweiten Liga.

Vereins-Rekorde vermelden unter anderem Branchenkrösus Bayern München, Vizemeister Schalke 04 sowie die Aufsteiger 1. FC Köln und MSV Duisburg. Meister und Pokalsieger FC Bayern verzeichnete dank der neuen WM-Arena einen Sprung von 22 000 auf 35 000. Die Verantwortlichen richteten wie auch in der Vergangenheit sofort einen Verkaufsstopp für das 66 000 Zuschauer fassende Stadion ein, um den mehr als 100 000 Vereinsmitgliedern und dem Tagesgeschäft gerecht zu werden.

Revierklubs brechen alle Rekorde

Diesen Verkaufsstopp gibt es ebenfalls bei den Revierrivalen Schalke 04 und Borussia Dortmund seit längerer Zeit. Die Königsblauen machten diesmal bei 43 935 verkauften Tickets den "Deckel drauf". Wieder ein Rekord gegenüber dem vergangenen Jahr (42 800), angesichts von Einkäufen wie Kevin Kuranyi oder Fabian Ernst hätte man aber wohl alle 61 500 zur Verfügung stehenden Tickets für die Veltins-Arena veräußern können.

Der BVB ist trotz Finanzkrise und ausgedünnter Mannschaft nach wie vor in. Bislang sind 43 500 Tickets verkauft worden, der Stopp soll bei 45 000 folgen. Diese Marke wird sicherlich erreicht werden, womit die Westfalen erneut Spitze im Dauerkarten-Verkauf wären. Einen Verkaufsstopp eingerichtet haben in der Bundesliga schon Werder Bremen (25 000), Bayer Leverkusen (17 500), FSV Mainz 05 (15 000), Borussia Mönchengladbach (25 300) und der 1. FC Köln (25 500/Vereinsrekord).

© SID

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