Fußball
FC Augsburg baut seine Tabellenführung aus

Durch einen 3:1-Sieg im Spitzenspiel bei der TSG Hoffenheim bleibt der FC Augsburg Spitzenreiter in der Regionalliga Süd. Darmstadt 98 hält nach dem 6:2-Kantersieg bei Eintracht Trier ebenfalls Kontakt zur Spitze.

Der FC Augsburg bleibt in der Regionalliga Süd im Moment weiter das Maß der Dinge. Am zwölften Spieltag gelang dem Spitzenreiter ein 3:1 (2:1)-Sieg beim Aufstiegs-Konkurrenten TSG Hoffenheim und damit der achte Sieg in Folge. Dabei ließ sich die Elf von Trainer Rainer Hörgl auch vom ersten Gegentreffer seit 635 Minuten zum 0:1-Rückstand nicht aus der Ruhe bringen.

"Wir waren auf ein Gegentor vorbereitet. Es musste ja irgendwann einmal passieren", sagte Hörgl und fügte hinzu: "Wir haben die richtige Reaktion gezeigt und Hoffenheim auch spielerisch dominiert." In die Karten spielte den Gästen dabei die frühe Rote Karte gegen Hoffenheims besten Torschützen Sahr Senesie (früher Borussia Dortmund), der sich zu einer Tätlichkeit hatte hinreißen lassen (16.).

Verfolger nehmen sich Punkte weg

Im Verfolger-Duell trennten sich die SV 07 Elversberg und der Tabellenzweite TuS Koblenz torlos und verloren damit weiteren Boden auf den FC Augsburg, der seinen Vorsprung vor einem Nicht-Aufstiegsplatz damit schon auf sieben Punkte ausbaute. "Wir hatten genügend Chancen zum Sieg. Leider haben wir sie nicht genutzt", ärgerte sich der Koblenzer Teamchef Milan Sasic. Sein Gegenüber Brent Goulet resümierte: "Wir konnten keinen Dauerdruck erzeugen, müssen daher mit dem Punkt leben." Hinter Augsburg (30 Punkte) bleibt Koblenz (25) Tabellenzweiter, Elversberg (22) fiel auf den vierten Rang zurück.

"Lilien" klettern auf Rang drei

Auf Platz drei geklettert ist der SV Darmstadt 98 durch den 6:2 (4:1)-Kantersieg bei Eintracht Trier. "Wir haben die Lücken und Fehler von Trier sehr gut ausgenutzt", schwärmte "Lilien"-Trainer Bruno Labbadia nach dem höchsten Saison-Sieg. Beim Zweitliga-Absteiger dagegen dominierte der Frust. "Ich bin maßlos enttäuscht. Darmstadt war zwar haushoher Favorit. Aber die Partie war ja schon nach zwölf Minuten gelaufen", ärgerte sich Eintracht-Trainer Michael Prus nach der dritten Heimniederlage der Saison. Für Prus wird die Luft nun dünner. Denn als Tabellenvorletzter droht der Eintracht der "direkte Durchmarsch" in die Oberliga.

Der SSV Jahn Regensburg feierte beim 2:1 (0:0) über die Reserve des 1. FC Kaiserslautern seinen ersten Heimsieg. "Das war ein ganz wichtiger Erfolg, weil wir Selbstvertrauen getankt haben", sagte Regensburgs Trainer Dariusz Pasieka, obwohl seine Mannschaft weiterhin einen Abstiegsplatz belegt.

Wehen verlieren gegen Karlsruhe

Der SV Wehen musste sich ausgerechnet im 100. Spiel seines Trainers Djuradj Vasic auf der Bank der Hessen dem Karlsruher SC II trotz einer 2:1-Führung am Ende 2:4 (0:1) geschlagen geben und bleibt damit im unteren Tabellendrittel. Wehens Torhüter Patric Klandt hatte schon nach 17 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen. Die Überzahl nutzten die Gäste schließlich aus.

Die Stuttgarter Kickers trennten sich vom Aufsteiger Spvgg Bayreuth 2:2 (0:1). Der SC Pfullendorf bleibt trotz des 1:1 (0:0) gegen die Reserve von 1 860 München auf einem Abstiegsplatz und der VfR Aalen kam gegen den auswärts noch sieglosen VfB Stuttgart II ebenfalls nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Der Kampf um den Klassenerhalt verspricht schon jetzt wieder große Spannung. Den Tabellenneunten 1. FC Kaiserslautern II trennen lediglich drei Punkte von einem Abstiegsplatz.

© SID

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