FC Bayern
100 Millionen für einen Spieler?

100 Millionen für einen Spieler: Der Finanzvorstand von Bayern München hält einen Transfer in einer solchen Größenordnung für möglich. Zuletzt müsse man sich aber doch „Grenzen setzen“.
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München100 Millionen für einen Spieler? Der Finanzvorstand von Fußball-Rekordmeister Bayern München hält einen Transfer in einer in Deutschland bislang unvorstellbaren Größenordnung für möglich. „Ja, wir könnten 100 Millionen Euro für einen Spieler zahlen“, sagte Jan-Christian Dreesen in einem Interview mit dem Fußballmagazin „Kicker“. Er versuche bewusst zu vermeiden, „nie“ zu sagen, „weil ich mich ungern irgendwann korrigieren möchte.“

Unabhängig davon sieht Dreesen die Wettbewerbsfähigkeit der Bundesliga gefährdet. „Es kann nicht sein, dass das Land des Weltmeisters mit einer hochattraktiven Liga den schlechtesten TV-Topf der führenden fünf Länder in Europa hat. So werden wir dauerhaft international nicht konkurrenzfähig sein“, sagte er. Der FC Bayern werde deshalb womöglich einen Spieler, „der einzig sein Gehalt maximieren will“, nicht bekommen.

Bislang, betonte Dreesen, habe der deutsche Rekordmeister noch jeden Spieler geholt, „den wir wollten“. Er habe bislang auch noch keinen Wunsch gesehen, der Trainer Pep Guardiola nicht erfüllt worden wäre. Sein Eindruck sei, „dass gerade der Input des Trainers, welche Spieler hierher passen, sehr wichtig ist.“

Im Falle des an Real Madrid verkauften Toni Kroos hätte der FC Bayern zuvor sein Angebot für eine Vertragsverlängerung erhöhen können, sagte Dreesen. Manchmal aber gelte es, „sich Grenzen zu setzen“. Der Transfer des von Guardiola geschätzten Kroos sei nicht über den Kopf des Trainers hinweg entschieden worden. Am Ende seien „zwei Züge in zwei verschiedenen Sackgassen“ gelandet.

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