FC Bayern München
Scholl soll Hoeneß assistieren

Bayern-Manager Uli Hoeneß denkt laut über Möglichkeiten nach, sich für seine Arbeit Unterstützung aus Spielerkreisen zu holen. Eine besondere Rolle schreibt er dabei Mehmet Scholl zu.

HB MÜNCHEN. Der Fußball-Profi soll Uli Hoeneß künftig beim deutschen Meister Bayern München im Management zur Hand gehen. „Mehmet soll mich nicht ersetzen, aber er kann mein Assistent werden. Ich arbeite jetzt sieben Tage in der Woche, irgendwann kann selbst ich nicht mehr. Auch ich bin langsam am Ende“, sagte Hoeneß in einem Interview mit der Münchner Tageszeitung „tz“. „Mehmet könnte mein Ohr an der Mannschaft werden und bei Sponsoren repräsentieren – das perfekte Bindeglied zwischen Vorstand und Mannschaft.“ Scholl hatte in dieser Woche seinen Vertrag als Spieler um eine weitere Saison bis 2007 verlängert.

Hoeneß setzt zudem auf das Wissen von ehemaligen Profis, die sich in einer Denkfabrik einbringen sollen. „Woran ich derzeit denke, ist ein so genannter Think Tank, in den verdiente Spieler eingebunden werden. Lizarazu ist dafür ein Kandidat“, sagte Hoeneß. Neben Bixente Lizarazu käme auch Jens Jeremies dafür in Frage. „Von ihm hole ich mir jetzt schon hin und wieder Rat. Er will sich zum Wirtschaftsfachmann ausbilden lassen“, sagte Hoeneß. „Mir schwebt ein Beraterkreis vor, der sich intern alle sechs bis acht Wochen zusammensetzt und dem Vorstand zur Seite steht.“

Erneut kündigte der Manager an, bei Transfers künftig eine veränderte Strategie zu fahren. „Mit dem Stil der letzten Jahre, als wir immer neue Stars gekauft haben, wo jedes Jahr viel Geld investiert wurde, haben wir uns zu Tode gesiegt“, sagte Hoeneß.

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