FC Köln finanziell kerngesund
Overath bleibt FC Kölns Präsident

dpa KÖLN. Der frühere Fußball-Weltmeister Wolfgang Overath bleibt Präsident des Bundesliga-Aufsteigers 1. FC Köln. Der 62- Jährige wurde von 2 152 anwesenden Vereinsmitgliedern mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt bestätigt.

Die Teilnehmerzahl an einer FC-Mitgliederversammlung war noch nie so hoch. „Wir wollen, wir müssen unter allen Umständen den Klassenverbleib schaffen“, sagte Overath zum sportlichen Ziel der Saison 2005/2 006. Dabei sicherte er dem neuen Chefcoach Uwe Rapolder trotz der nicht befriedigenden Zwischenbilanz Unterstützung zu: „Wir sind von unserem Trainer überzeugt. Wir stehen hundertprozentig hinter ihm.“

Rapolder sagte, nach der jüngsten Serie von Misserfolgen sei „das Recht für Kritik da“. Overath traut dem Team um Jungstar Lukas Podolski zu, dass es „drei Mannschaften hinter sich lässt. Wir werden mindestens Platz 15 erreichen.“ Mit Podolski wolle man den 2007 auslaufenden Vertrag verlängern: „Wir werden alles daran setzen.“

Finanziell ist der Bundesliga-Premierenmeister ein gesundes Unternehmen. Einen Verlust im Geschäftsjahr 2004/2005 von 4,98 Mill. Euro deckte die 1. FC Köln Gmbh & Co. KGaA komplett durch Eigenkapital. In der Aufstiegssaison 2004/2005 war zu Gunsten der Rückkehr der FC-Profis in die 1. Liga ein Fehlbetrag „bewusst in Kauf genommen“ worden, hieß es. Der Zweitliga-Etat betrug rund 34 Mill. Euro. In der laufenden Saison ist er auf etwa 47 Mill. Euro gestiegen.

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