FCB-Präsident Uli Hoeneß
Der König von Bayern

Der FC Bayern München ohne Uli Hoeneß wäre undenkbar. Als Manager hat er aus dem FCB einen der besten Vereine der Welt gemacht - sportlich und wirtschaftlich. Im „Finale dahoam“ will er seine Karriere endgültig krönen.
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KölnWäre Bayern München ein Königreich, wäre es am Samstag Zeit für die Krönungszeremonie. Uli Hoeneß hätte sicher nichts dagegen, wenn er den Thron besteigen dürfte – das Champions-League-Endspiel gegen Chelsea London steigt immerhin in seinem Palast, der Allianz Arena. Der Finaleinzug der Mannschaft ist für Hoeneß auch ein Beleg seiner eigenen Leistung: „Wenn du in der Gesamtverantwortung stehst, dann ist die Dimension des Erfolgs noch mal größer.“

Uli Hoeneß steht auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Das Spiel gegen Chelsea sei „das Highlight in der Geschichte des FC Bayern, das Größte, was man im Klubfußball erreichen kann“, erklärte er vor der Partie. Für jemand, der es immer bis an die Spitze schaffen wollte, müsste bei einem Sieg eigentlich Schluss sein. Doch davon ist nicht auszugehen. Hoeneß wird bleiben. Denn nur bei den Bayern erhält er die Anerkennung, um die er sein Leben lang gekämpft hat.

Aufstieg durch Leistung – kaum jemand verkörpert diese Philosophie mehr als Uli Hoeneß. Der Ehrgeiz durchzieht sein Leben. „Die Eltern haben uns Kindern das Arbeiten gelehrt, und dass man nur durch Leistung nach oben kommt“, sagte er einmal der „Neuen Zürcher Zeitung“.

Samstags stand er in der Jugend im elterlichen Metzgerladen an der Kasse, selbst an Weihnachten stand das Geschäft im Vordergrund. „Da wurde gearbeitet, bis die letzte Gans verkauft war. Am Heiligabend um zehn Uhr waren wir dann alle tot. Wir konnten gerade noch etwas Anständiges essen, dann sind wir ins Bett gefallen.“

Wer sich anstrengt, wird belohnt: Mit dieser Devise verfolgt Hoeneß auch seinen eigenen großen Traum einer Fußballerkarriere. Als Jugendlicher lässt er sich von seinem Vater um sechs Uhr morgens wecken, damit er im Wald trainieren gehen kann. Der Metzgersohn aus Ulm folgt damit dem inneren Drang, den einfachen Verhältnissen seines Elternhauses zu entkommen. „Der Fußball hat mir die Möglichkeit gegeben, die soziale Leiter hochzusteigen“, sagte er.

Kommentare zu " FCB-Präsident Uli Hoeneß: Der König von Bayern"

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  • Ich bin FC Bayern Anhänger. Allerdings beschleicht mich die Furcht, es könnte mit dem Champignons League Titel nichts werden. Mit guter Wahrscheinlichkeit wird Bayern dominant sein, die Engländer aber engländertypisch das entscheidende Tor or Tore schießen.

  • absolut agreed.
    Und, es ging weniger um Neiddeutschland als um Respekt.
    Einen Wurstfabrikanten wird er einem Pleitefussballverein ggf vorziehen.
    Wie teuer die Rechnung wurde, wird man ggf erst sehen, wenn der Wurstfabrikant abgetreten sein wird.

  • .. muss aber nicht sein:
    bei Strukturproblemen der Xtraklasse, wie in Bayern braucht es schon eines erfolgreichen Fussballervereins, um in Restdeutschland die dicke Welle zu fahren.
    So denken Wurstfabrikanten.
    Ist ja nicht schlimm: halt eben nur viel Wurst für die Republik^^

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