FCK wittert Verschwörung
Schalke gibt Gas

Rudi Assauer bremste die neu entfachte Euphorie beim FC Schalke 04, doch Stürmer Ebbe Sand gab nach dem geglückten Trainer-Einstand von Mirko Slomka bereits mächtig Gas: „Jetzt ist alles möglich.“

dpa KAISERSLAUTERN. Während die „Königsblauen“ freudestrahlend nach dem 2:0 (1:0) den Betzenberg verließen und sich für das anstehende Revier-Derby gegen Erzfeind Borussia Dortmund rüsten, witterte Kaiserslauterns Coach Wolfgang Wolf wegen eines Sand-Handspiels vor dem Führungstreffer und der Elfmeter-Entscheidung zum zweiten Schalker Treffer eine Verschwörung.

„Es geht um Existenzen, um die Zukunft des FCK, dann muss ich so ein Handspiel werten“, schimpfte Wolf, nachdem der 1. FCK vor der Winterpause durch einen nicht gewerteten Elfmeter bereits aus dem DFB-Pokal gegen den FSV Mainz 05 ausgeschieden war. „Es geht jetzt genauso weiter“, echauffierte sich der Übungsleiter. Sogar Kollege Slomka, der auch eine halbe Stunden nach der offiziellen Pressekonferenz mit stoischer Ruhe und einem freundlichen Lächeln alle Fragen bereitweitwillig beantwortete, räumte ein: „Das war schon ein Handspiel.“ Nur Sand selbst, der den Angriff zum 1:0 ausgerechnet durch den Ex-Lauterer Lincoln (12. Minute) initiiert hatte, wies jegliche Schuld von sich: „Das war doch keine Absicht.“

Mit der Führung im Rücken auf dem schon lange nicht mehr gefürchteten Betzenberg „hatten wir zehn Minuten lang aber zu viel Hektik im Spiel“, analysierte der 38-jährige Slomka sachlich nach der Partie mit wenig Höhepunkten, geschweige denn Klasse. „Ein Traumspiel mit Zauberpässen konnte man auf diesem Platz auch nicht erwarten“, sagte der Nachfolger und ehemalige Assistent von Ralf Rangnick und wollte die Aufmerksamkeit von sich auf die Mannschaft richten: „Sie hat gezeigt, dass sie Beachtung verdient hat.“ Den zweiten Treffer hatte Lewan Kobiaschwili (78.) per Foulelfmeter erzielt.

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