Fernduelle in der Bundesliga: BVB will nach Europa, HSV zittert vor den Wölfen

Fernduelle in der Bundesliga
BVB will nach Europa, HSV zittert vor den Wölfen

Neben dem Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga sorgt das Rennen um die Europapokal-Plätze für zusätzliche Spannung im Endspurt. Nach der Pokalauslosung ergeben sich für den BVB neue Chancen in der Liga.
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DüsseldorfDer Kampf um die internationalen Plätze in der Fußball-Bundesliga hat nach der Pokalauslosung an Spannung gewonnen. Plötzlich könnte sogar Rang sieben zur Teilnahme an der Europa League reichen, damit steigen auch die Chancen von Borussia Dortmund, eine verkorkste Bundesligasaison noch einmal aufzuwerten. Trainer Jürgen Klopp weist die Rechenspiele vor dem Westschlager bei Borussia Mönchengladbach noch von sich. „Davon zu reden, wie viele Punkte es noch bis Platz sieben sind, ist keine relevante Größe“, sagte der BVB-Coach vor dem 28. Spieltag.

Doch die Partie im Borussia-Park bietet den Dortmundern nach dem Halbfinaleinzug im DFB-Pokal auch in der Liga die Chance, weiteren Boden gut zu machen. „Wir sind auf einem guten Weg, haben an Stabilität gewonnen, daraus kann vieles wachsen“, meinte Klopp. Nach dem Hammerlos im Pokal-Halbfinale (Auswärts beim FC Bayern) sollte der BVB wohl eher doch über die Liga den Weg nach Europa suchen. Nachdem in dieser Saison wohl schon Platz sieben zur Europa League reicht, ist der BVB nur vier Punkte vom internationalen Geschäft entfernt.

Zumal es abzuwarten bleibt, wie die zuletzt so erfolgsverwöhnten Gladbacher die Pokalpleite in Bielefeld verarbeitet haben. „Ein solcher Dämpfer wirft uns nicht um“, sagte Gladbachs Torhüter Yann Sommer nach dem Viertelfinal-Aus. „Wir müssen jetzt gut regenerieren und dann versuchen, den Lauf fortzusetzen, den wir in der Bundesliga haben“, meinte Sportdirektor Max Eberl.

Für die Gladbacher, die zuletzt sechs Heimsiege in Serie feierten und dabei seit 399 Minuten ohne Gegentor sind, geht es auf Rang drei (50 Punkte) auch darum, den direkten Konkurrenten Bayer Leverkusen (4./48) auf Distanz zu halten. Am 9. Mai treffen die beiden Champions-League-Anwärter im direkten Duell in Mönchengladbach aufeinander. Vorteil für Dortmund: Am Samstag fehlt Christoph Kramer wegen einer Gelbsperre. Im Hinspiel hatte der Nationalspieler mit einem kuriosen Eigentor für den 1:0-Sieg des BVB gesorgt.

Im Umfeld der Bayer-Elf ist es vor der wichtigen Partie beim FSV Mainz 05 zum Eklat um Abwehrspieler Emir Spahic gekommen. Der Kapitän der bosnischen Nationalmannschaft hat sich nach dem Pokalspiel gegen den FC Bayern München mit mehreren Ordnern geprügelt und muss nun auch interne Sanktionen befürchten. Spahic wird seinem Team wegen einer Knöchelverletzung ohnehin einige Wochen nicht zur Verfügung stehen, wie der Club am Freitag mittelte. Bayer-Coach Roger Schmidt war nach eigenen Angaben schockiert über diesen Vorfall. „So kenne ich ihn eigentlich nicht. Das ist für mich schwer nachvollziehbar.“

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