Fernsehrechte in der Bundesliga Rummenigge könnte TV-Einnahmen vervierfachen

Der Vorstandschef des FC Bayern München ist beim Bundeskartellamt vorstellig geworden. Karl-Heinz Rummenigge will laut „SZ“ die Möglichkeiten in Sachen TV-Rechte prüfen. Ziel: Eine eigenständigere Vermarktung.
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Karl-Heinz Rummenigge ist der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München. Foto: Peter Kneffel Quelle: dpa
Karl-Heinz Rummenigge

Karl-Heinz Rummenigge ist der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München. Foto: Peter Kneffel

(Foto: dpa)

MünchenBayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung” beim Bundeskartellamt Möglichkeiten für eine andere Vergabe der Fernsehrechte an der Bundesliga ausgelotet.

Der Chef des deutschen Fußball-Rekordmeisters will nach Informationen der Zeitung eine eigenständigere Vermarktung der TV-Rechte durch die Vereine erreichen. „Es wurde diskutiert, was für den FC Bayern möglich ist”, hieß es.

Der Besuch habe vor gut drei Wochen stattgefunden. „Im Laufe der Prüfung werden auch Gespräche mit einzelnen Marktteilnehmern geführt”, zitierte die „SZ” das Kartellamt. Die Wettbewerbshüter in Bonn befassen sich derzeit mit dem Vergabeverfahren der Fernsehrechte an der Fußball-Bundesliga, da die 36 Proficlubs der Bundesliga und der 2. Bundesliga die Rechte über die Deutsche Fußball Liga (DFL) zentral vermarkten. Daher ist eine Prüfung notwendig.

Der laufende Vierjahresvertrag mit einem Gesamtvolumen von 2,5 Milliarden Euro endet 2017. In dieser Saison verteilt die DFL aus der zentralen Vermarktung insgesamt 850 Millionen Euro, 170 Millionen davon (20 Prozent) gehen an die 2. Liga.

Rummenigge soll laut „SZ” beim Kartellamt nicht die Abschaffung der bestehenden Zentralvermarktung gefordert haben. Es sei aber über die derzeitige Rechtslage gesprochen worden. Denkbar seien etwa mehr Freiheiten bei der Vermarktung außerhalb Deutschlands oder im Internet.

Die Bayern erhalten derzeit jährlich gut 50 Millionen Euro aus dem Verkauf der Fernsehrechte und deutlich weniger als etwa die britischen oder spanischen Spitzenvereine. Nach Meinung des Bundesliga-Primus würde er aus der Direktvermarktung der TV-Rechte bis zu 200 Millionen Euro erlösen können, also das Vierfache.

Rummenigge will international wettbewerbsfähig bleiben
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  • Wie wäre es wenn er sich, und nicht nur, sich an die Gesamtkosten seiner gewalttätigen "Fans" nicht nur beteiligt sondern auch trägt.

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