Fifa-Affäre
Beckenbauer muss 7000 Franken Strafe zahlen

Der Fußball-Weltverband Fifa hat die deutsche Fußballikone Franz Beckenbauer verwarnt und zu einer Geldstrafe verurteilt. In diesem Urteil ging es allerdings nicht um die Vergabe der WM 2006 an Deutschland.
  • 0

Der Fußball-Weltverband FIFA hat Franz Beckenbauer wegen fehlender Zusammenarbeit bei der Aufklärung der Korruptionsvorwürfe um die WM-Vergaben 2018 und 2022 verwarnt und zu einer Geldstrafe von 7000 Schweizer Franken verurteilt.

Das teilte die rechtsprechende Kammer der FIFA-Ethikkommission mit. Das frühere Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees habe „trotz wiederholter entsprechender Aufforderungen” nicht an einer Untersuchung der Ethikkommission zu den Vorwürfen rund um die umstrittenen Vergaben der WM 2018 an Russland und 2022 an Katar mitgewirkt, hieß es in einer Stellungnahme der FIFA.

Beckenbauer habe „gegen die allgemeinen Verhaltenspflichten, die für Fußballfunktionäre bei Untersuchungen gelten”, verstoßen. Die Ethikkommission wies darauf hin, dass in diesem Fall nicht hinsichtlich der Vergabe der WM 2006 an Deutschland untersucht wurde.

Im Juni 2014 war Beckenbauer von der FIFA provisorisch für 90 Tage gesperrt worden und reiste deshalb auch nicht zur WM nach Brasilien.

FIFA-Mitteilung

Kommentare zu " Fifa-Affäre: Beckenbauer muss 7000 Franken Strafe zahlen"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%