Fifa am 21. Mai 1904 gegründet
Ein Welterfolg mit Startschwierigkeiten

Die Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft begann vor 76 Jahren in Montevideo - begleitet von der Ignoranz des "Mutterlandes" England.

HB HAMBURG. Die Briten galten zwar als die Erfinder des Spiels mit dem runden Leder und hatten schon im Jahre 1863 ihren nationalen Verband gegründet, der bis heute "The Football Association" (FA) heißt. Doch dem Weltverband Fifa, der am 21. Mai 1904 in Paris ins Leben gerufen wurde, zeigten sie die kalte Schulter. Vielleicht, weil die Wiege der Federation Internationale de Football Association ausgerechnet in der damaligen Fußball-Diaspora Frankreich stand. Genau weiß das heute niemand mehr.

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Bis zur Austragung der ersten WM 1930 in Uruguay, die England wie die beiden folgenden nicht zur Kenntnis nahm, dauerte es allerdings fast drei Dekaden. Obwohl die Pläne schon 1904 fix und fertig in den Schubladen der Fifa-Macher lagen, wurden die notwendigen Beschlüsse erst am 8. September 1928 in Zürich gefasst. Der Präsident hieß Jules Rimet, nach dem der erste Worldcup benannt wurde.

1970 in Mexiko durfte Brasilien nach dem dritten WM-Triumph nach 1958 und 1962 den "Coupe Jules Rimet" für immer behalten. Hinter den Südamerikanern, die seit dem vierten Titelgewinn 1994 in den USA alleiniger Rekordhalter sind, folgen die dreifachen Champions Italien (1934, 1938, 1982) und Deutschland (1954, 1974, 1990). In Deutschland heißt der Titelverteidiger - wieder einmal - Brasilien.

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