Fifa-Event
Putin geißelt WM-Vergabe als „skrupellos“

Die Vergabe des Weltmeisterschaften 2018 und 2022 in Zürich zieht die Polit-Prominenz an. Nur Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin bleibt fern. Die Begründung lässt aufhorchen.

Die Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 am Donnerstag im Messezentrum in Zürich wird zum Stelldichein der Polit-Prominenz. Der britische Premier David Cameron und Prinz William führen zusammen mit Fußball-Ikone David Beckham die englische Delegation an. Der spanische Ministerpräsident Jose Luis Zapatero hat sein Kommen ebenso zugesagt wie Portugals Premierminister Jose Socrates. Das Bewerbungs-Komitee der USA wird angeführt vom ehemaligen Präsidenten Bill Clinton.

Hingegen sagte der russische Ministerpräsidenten Wladimir Putin seine Teilnahme an der Vergabe-Zeremonie ab und geißelte die Veranstaltung als "skrupellosen Wettbewerb". Die zuletzt von den Russen kommunizierte VIP-Liste wird angeführt vom stellvertretenden Premierminister Igor Schuwalow.

Bei der erfolgreichen Bewerbung Sotschis für die Olympischen Winterspiele 2014 war es noch Putin, der mit seiner persönlichen Anwesenheit in Guatemala-Stadt großen Eindruck bei den Delegierten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gemacht hatte.

Der südkoreanische Premierminister Kim Hwang-Shik wird indes ebenfalls in der Banken-Metropole am Zürich-See erwartet. Der Emir von Katar, Scheich Hamad bi Khalifa al-Thani, wird die Delegation seines Heimatlandes anführen. Australien schickt als Botschafterin Supermodel Elle Macpherson ins Rennen.

© SID

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