Fifa fordert während WM Namensabklebung
Ärger um die Porsche-Arena

Die Fifa hat wieder zugeschlagen: Sie fordert unter Verweis auf ihre restriktiven Vorschriften zur Werbung rund um die WM-Stadien die Abklebung des Namens der vor der Vollendung stehenden Porsche-Halle nahe des Gottlieb-Daimler-Stadions. Die Stuttgarter Veranstaltungsgesellschaft will sich wehren.

HB STUTTGART. "Die Halle liegt in der erweiterten werbefreien Zone rund um das Gottlieb-Daimler-Stadion", sagte der Sprecher der Veranstaltungsgesellschaft, Jörg Klopfer, am Mittwoch und bestätigte einen Bericht der "Stuttgarter Nachrichten". Das bedeute nach den Bestimmungen des Fußball-Weltverbands Fifa, dass dort keine nach außen erkennbare Werbung angebracht werden dürfe.

Fifa-Vertreter hätten nach einem Besuch im Herbst vergangenen Jahres erklärt, der Schriftzug dürfe während der WM nach außen hin nicht sichtbar sein. "Für uns ist der Name aber keine Werbung", betonte Klopfer. Der Schriftzug Porsche-Arena müsse wie die Mercedesstraße in der Nähe des Stadions behandelt werden. Porsche sei ein Name aus der Automobilgeschichte.

In den nächsten Tage sollen Gespräche mit dem Sportwagenbauer über den Schriftzug an der Halle laufen. Das bestätigte auch ein Unternehmenssprecher. Die 7 500 Zuschauer fassende Porsche-Arena, die zwischen der Hanns-Martin-Schleyer-Halle und dem Gottlieb-Daimler-Stadion liegt, soll am 12. Mai fertig gestellt sein. Porsche hatte sich die Namensrechte für zehn Mill. Euro gesichert.

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