Fifa ohne Blatter
Der Zehn-Punkte-Plan des Wolfgang Niersbach

DFB-Chef Niersbach hat einen offenen Brief an die 26.000 deutschen Klubs geschickt. Als Mitglied des Fifa-Exekutivkomitees fordert er umfassende Reformen – und stellt einen Zehn-Punkte-Plan auf. Die Fifa reagiert prompt.
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DüsseldorfDeutschland will die Reform: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will den Skandal beim Weltverband Fifa an vorderster Front bekämpfen und sich an die Spitze einer Reformbewegung setzen. DFB-Präsident Niersbach wendet sich in einem offenen Brief an die rund 26.000 im Deutschen Fußball-Bund organisierten Vereine und verurteilt darin die Arbeitsweise der Fifa scharf.

In dem Schreiben kritisiert Niersbach „Verhaftungen, Korruptionsvorwürfe, Ermittlungen“ im Fußballweltverband und malt ein düsteres Bild: „Der internationale Fußball steckt in seiner schwersten Krise“. Die Werte des Fußballes stünden auf dem Spiel.

Bei aller Betroffenheit müsse der Blick nun aber nach vorne gehen: „Wir wollen Reformen, wir wollen Veränderung. Und wir werden sie einfordern.“ Und zwar mir einem Zehn-Punkte-Plan: Damit will Niersbach während seiner Amtszeit im Exekutivkomitee der Fifa Reformen anstoßen.

„Ich bin nicht so naiv zu glauben, der DFB könnte jetzt alles reformieren.“ Dennoch sei er bereit, die Herausforderung anzunehmen, in diesen Zeiten „für den Verband, für jedes einzelne Mitglied, für unseren Fußball Verantwortung zu übernehmen“.

Der Chef des größten Einzelsportverbands der Welt fordert in seinem Zehn-Punkte-Plan insbesondere einen Wechsel an der Fifa-Spitze: „Bei allem Respekt vor seiner Lebensleistung erweist sich Sepp Blatter und dem gesamten Fußball keinen Gefallen damit, seinen von ihm selbst angekündigten Rücktritt hinauszuzögern.“ Das Reformpaket sollte nach Meinung Niersbachs nicht mehr vom amtierenden Fifa-Präsidenten auf den Weg gebracht werden sollte.“

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Der Zehn-Punkte-Plan des Wolfgang Niersbach

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Niemand sollte sich „skrupellos persönlich bereichern“

Kommentare zu " Fifa ohne Blatter: Der Zehn-Punkte-Plan des Wolfgang Niersbach"

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  • Wenn ich an die "Ergebenheitsadresse" des Herr Niersbach nach der Blatter-Wahl denke, dann fröstelt es mich. Er wäre besser früher aus dem Busch gekommen.................

  • http://www.pi-news.net/2015/06/kampf-gegen-rechts-dfb-tilgt-wort-national/#comments
    Eine "National"-mannschaft gibt es nicht mehr, und eigentlich müßte sich der -->>DEUTSCHE Fußballbund gleich mit auflösen und die Leute sich selbst konsequent abschaffen!

  • 1. Stimmrechtsänderung wahrscheinlich so, dass sich Europa wieder jede 2te WM zuschustern kann. Glaub das hat Platini, DFB & Co. maßgeblich geärgert, dass Blatter die WM weltweit rotieren lässt.
    Falls das aber nach Bevölkerung geht, also fair ist, dann kann man sagen, zieht euch warm an, dann hat Indien, China & Co. nämlich das sagen. Also wie will ers verändern????
    Ahhh jetzt kommts mir, wahrscheinlich genauso ungerecht wie Weltbank und IWF geführt werden, nach Geldeinlagen.
    2. Fußball hat nur begrenzt Werte und zwar Spielregeln, alles andere ist politische Einflussnahme, wahrscheinlich wollen Sie alle unbeliebten Staaten aussperren, wie Nordkorea und Iran etc., dass politische Sanktionen schnell auch in der FIFA angewendet werden können.

    Und eins noch, wie rechtsradikal sind wir denn? Südafrika hat ne WM bekommen, da muss doch geschmiert worden sein! Was geht den egtl im Westen ab...

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