Fifa-Präsident
Blatter eröffnet WM-Medienzentrum in München

Fifa-Präsident Joseph S. Blatter hat am Dienstag das International Broadcast Centrum (IBC) in München eröffnet. Damit ist der Startschuss für die Fernsehübertragungen von der WM offiziell gefallen.

Am Dienstag hat Fifa-Präsident Joseph S. Blatter unter regem Medieninteresse das International Broadcast Centrum (IBC) in München eröffnet. Mit Hilfe einer Fernbedienung schaltete er die zahlreichen Bildschirme im so genannten Master Control Room an und gab damit den offiziellen Startschuss für die TV-Übertragungen bei der Fußball-WM in Deutschland.

"Es ist für mich eine große Ehre und Freude, dieses außerordentlich gut gemachte Fernsehzentrum zu eröffnen. Die Tatsache, dass hier Journalisten mit 55 unterschiedlichen Nationalitäten arbeiten, unterstreicht die Nähe zur Fifa, wo wir ebenfalls Angestellte aus aller Welt beschäftigen", erklärte der Schweizer Präsident des Weltverbandes in einer kurzen Rede.

Die 64 WM-Spiele vom 9. Juni bis 9.Juli werden weltweit voraussichtlich 32 Mrd. Zuschauer verfolgen. Dabei wird erstmals bei einer WM-Übertragung auf die neue Hdtv-Technologie des hochauflösenden Fernsehens gesetzt.

Langjährige Erfahrung

Seit dem 1. Dezember wurde Stück für Stück in der Münchner Messe das IBC erstellt. Insgesamt 1 500 Personen werden während der WM dort arbeiten und die Bilder von der WM-Endrunde in alle Welt ausstrahlen. "Ich freue mich, dass der Fifa-Präsident uns heute die Ehre gibt, das 13. Venue zu eröffnen", erklärte WM-OK-Vizepräsident Wolfgang Niersbach und strich die Bedeutung des IBC als einen weiteren Kernpunkt der WM neben den zwölf Stadien, wo die Spiele stattfinden, heraus.

Für die Produktion der WM-Bilder ist wie schon bei den letzten Turnieren das Unternehmen HBS zuständig. Es besitzt eine lange Erfahrung bei der TV-Organisation von Großereignissen. Blatter machte nochmals deutlich, welch wichtige Wirkung gerade die Fernsehbilder in aller Welt für die Weltmeisterschaft haben. Sie sorgten für ein besseres Verständnis "in einer Welt von Gewalt und Missverständnissen".

Das IBC bietet Arbeitsflächen auf 30 000 Quadratmetern in der Messe, 90 TV-Stationen aus der ganzen Welt sind vertreten. Das größte Studio mit 18x21m hat der mexikanische TV-Gigant Televisa gebucht.

© SID

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