Fifa-Rangliste
Mayer-Vorfelder will neue Weltordnung

DFB-Chef Gerhard Mayer-Vorfelder hat das Berechnungssystem des Weltverbandes Fifa scharf kritisiert. Er wähnt die deutsche Nationalmannschaft aus mathematischem Unfug auf Platz 21 der Fußballweltrangliste und plädiert daher für eine Änderung.

HB Nürnberg. Gerhard Mayer-Vorfelder hat die Erstellung der Weltrangliste für Fußball-Nationalmannschaften durch den Weltverband FIFA kritisiert und Änderungen angemahnt. "Die Rangliste ist großer Bockmist", sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Dienstagabend nach dem Spiel Deutschland gegen Argentinien (2:2) in Nürnberg. Der Grund für den Unmut des Funktionärs ist das Abrutschen der deutschen Mannschaft, die trotz ihrer guten Leistungen und nur einer Niederlage in den letzten zwölf Monaten auf den 21. Platz zurückfiel. Als Gastgeber der Weltmeisterschaft 2006 kann das Team von Trainer Jürgen Klinsmann für die Wertung keine Punkte durch Qualifikationsspiele sammeln.

Mayer-Vorfelder kündigte als Mitglied der FIFA-Exekutive einen Vorstoß für ein verändertes Berechnungssystem an. "Ich werde da mal mit meinen Kollegen sprechen", sagte er. WM-Gastgeber sollten demnach einen "Bestandsschutz" ihrer Punkte erhalten und in der Rangliste nicht nach hinten durchgereicht werden können. Die FIFA hatte die Weltrangliste 1993 eingeführt. Momentan wird das Ranking von Brasilien (829 Punkte) vor Tschechien (790) und Argentinien (785) angeführt. Die DFB-Elf ist mit 695 Punkten 21. Auf dem 205. und letzten Platz liegt Amerikanisch Samoa mit 18 Zählern.

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