Fifa setzt sich durch: Internet-Versteigerung von WM-Losen untersagt

Fifa setzt sich durch
Internet-Versteigerung von WM-Losen untersagt

Das Kölner Landgericht hat die Internet-Versteigerung von Fußball-WM-Losen untersagt. Die von einem Anbieter aus Magdeburg angebotenen Loszettel dürfen nicht weiter über das Internet-Auktionshaus Ebay offeriert werden, stellte das Gericht am Freitag klar.

dpa KÖLN/MAGDEBURG. Zuvor hatte der Weltfußballverband Fifa per einstweiliger Verfügung ein Verbot erwirkt. Der Dekorateur Matthias Blume, der die Lose nach der Gruppenauslosung zur Fußball-Weltmeisterschaft am 9. Dezember in der Leipziger Messehalle beim Aufräumen gefunden haben will, hatte gegen das Verbot Widerspruch eingelegt. Das Gericht habe ihm deutlich gemacht, dass dies keine Aussicht auf Erfolg habe, sagte ein Sprecher. Blume habe den Widerspruch zurückgezogen.

Nach früheren Fifa-Angaben waren die Zettel im Dezember nicht bei der Auslosung zum Einsatz gekommen, sondern nur bei einem Probelauf. Blume hatte die Lose im Internet zunächst als Originale angeboten, die Versteigerung aber kurz vor Weihnachten neu gestartet, nachdem die Fifa erklärt hatte, es handele sich nicht um die Originallose. Für ein Los hatte Blume bereits über die Internet-Versteigerung 11 250 Euro von einem deutschen Fußballfan erhalten.

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