Fifa-Skandal
Argentinische Beschuldigte stellen sich der Justiz

Weitere Verhaftungen im Fifa-Skandal: Nach hochrangigen Funktionären haben sich nun auch die Manager einer argentinischen Sportmarketing-Agentur der Justiz gestellt. Die USA verlangen die Auslieferung.
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Buenos AiresZwei im Fifa-Skandal beschuldigte argentinische Unternehmer haben sich der Justiz gestellt. Hugo (70) und Mariano Jinkis (40) begaben sich am Donnerstag mit ihrem Anwalt vor den Bundesrichter Claudio Bonadío, der für den US-Auslieferungsantrag gegen beide zuständig ist. Die US-Justiz hatte einen Haftbefehl gegen die Manager der Sportmarketing-Agentur Full Play erlassen. Sie sollen an illegalen Zahlungen zur Vergabe der Übertragungsrechte der Copa América beteiligt gewesen sein.

Ein dritter argentinischer Marketing-Unternehmer, Alejandro Burzaco, hatte sich vor einer Woche der italienischen Justiz gestellt. Die US-Behörden fahnden zudem nach dem Brasilianer José Margulies, der angeblich auch illegale Zahlungen vermittelt haben soll.

Die vier Beschuldigten stehen auf einer Liste des US-Justizministeriums, mit der am 27. Mai der jüngste Fifa-Skandal ins Rollen gebracht worden war. Schweizer Behörden nahmen damals sieben hochrangige Fußball-Funktionäre in Zürich in Auslieferungshaft. Auch als Konsequenz aus diesem Skandal hatte Fifa-Präsident Joseph Blatter seinen Rücktritt angekündigt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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