Fußball
Fifa und Wada stehen vor Ende des Doping-Streits

Der Weltverband und die Welt-Antidoping-Agentur Wada stehen offenbar vor dem Ende ihres Streits. Die Fifa hatte gefordert, jeden Dopingfall einzeln zu prüfen und eine Zwei-Jahres-Sperre für Erstsünder abgelehnt.

Im Streit zwischen dem Weltverband Fifa und der Welt-Antidoping-Agentur Wada lenken die Kämpfer gegen Leistungsmanipulationen anscheinend ein. "Manchmal sind die Leute durch den Begriff der so genannten automatischen Zwei-Jahres-Sperre verwirrt. Eine Sperre ist aber nicht automatisch zwei Jahre lang. Die Strafen variieren zwischen Straffreiheit und zwei Jahren Sperre, die allerdings bei leichten Vergehen oder bei bestimmten Substanzen reduziert werden können", erklärte der kanadische Wada-Präsident Richard "Dick" Pound am Donnerstag in einer Telefon-Pressekonferenz in Montreal vor dem Treffen der Exekutive seiner Organisation.

Der frühere Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) lobte darüber hinaus ausdrücklich das von der Fifa zugestandene Recht der Wada zur Anrufung des Internationalen Sportgerichtshofes (CAS) zur Klärung strittiger Fälle: "Dieses Recht ist eines unserer wichtigsten Instrumente, wenn wir denken, dass der Wada-Code nicht korrekt angewendet worden ist."

Pound schwenkt damit ganz offensichtlich auf die Linie der Fifa und ihres Präsidenten Sepp Blatter ein. Der Fußball hatte erst zu Wochenbeginn auf dem Fifa-Kongress in Marrakesch/Marokko auf die Prüfung jedes Einzelfalles bestanden und Forderungen nach einer Zwei-Jahres-Sperre für Erstsünder entschieden zurückgewiesen.

© SID

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