FIFA-Wahlkampf: Figo bietet WM-Reform und mehr Geld für Jugend

FIFA-Wahlkampf
Figo bietet WM-Reform und mehr Geld für Jugend

Seine Chancen, Joseph Blatter als Präsident des Weltverbandes FIFA abzulösen, sind nur gering. Luis Figo will mit Plänen für eine Ausweitung der WM-Turniere vor allem bei kleinen Fußball-Nationen punkten.
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LondonDer frühere Weltfußballer Luis Figo hat seinen Wahlkampf gegen den  FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter auch offiziell eröffnet. Am Donnerstag stellte der 42-jährige Portugiese in London sein Programm bis zu der Entscheidung am 29. Mai in Zürich vor - und ging dabei ungewöhnliche Wege.

Einer der Vorschläge in Figos Manifest beinhaltet die Aufteilung der WM-Endrunden in zwei Turniere mit jeweils 24 Teams auf zwei Kontinenten, die in einer Finalrunde in einem Land entschieden werden sollen. Zudem will der frühere Weltstar von Real Madrid und dem FC Barcelona die Hälfte des FIFA-Vermögens (rund 2,19 Milliarden Euro) direkt an die Mitgliedsverbände ausschütten, damit diese damit den Fußball an der Basis fördern können.

Figo ist einer von drei Konkurrenten gegen Blatter. Neben dem Portugiesen treten auch Michael van Praag (Niederlande) und Prinz Ali bin Al Hussein an.´

Agentur
sid 
SID Sport-Informations-Dienst GmbH / Nachrichtenagentur

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