Finale gegen Österreich
Führungsspieler Ballack und Frings in der Pflicht

Vielmehr vertraut der DFB-Coach darauf, dass sich Ballack und Frings wieder "hervorragend" ergänzen. "Frings ist derjenige, der immer schaut, dass die Absicherung für Michael funktioniert. Er ist der Mann vor der Abwehr. Michael kann dann mit seiner enormen Kampfkraft und Laufstärke auch offensive Akzente setzen." Allerdings räumte der Bremer Frings ein, "dass die Abstimmung in allen Mannschaftsteilen besser werden muss. Es haben sich zu viele Lücken aufgetan."

Noch vor dem Kroatien-Spiel hatte Frings seinen Nebenmann in der Zentrale ausdrücklich gelobt. Es sei vorbildlich, "dass Michael für die Mannschaft auf einen Teil seiner Stärken verzichtet. Aber wenn wir am Ende Erfolg haben, war alles richtig." Und wenn nicht?

Ballack: "Muss nicht mehr zeigen dass ich torgefährlich bin"

Doch auch Ballack verdeutlichte zuletzt immer wieder, dass es für ihn kein Problem sei, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen: "Ich muss nicht mehr zeigen, dass ich torgefährlich bin. Ich habe meine Qualitäten schon bewiesen, und jetzt, mit 31, will ich mit der Nationalelf auch mal einen Titel gewinnen. Da schaut man natürlich erst recht, was das Beste fürs Team ist."

Bei der EM 2004 in Portugal, als die deutsche Nationalmannschaft in der Vorrunde schon ausgeschieden war, habe er auch weiter vorne gespielt, ergänzte Ballack: "Und was hat"s gebracht?"

© SID

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