Franz Beckenbauer voller Begeisterung
Lob für das DFB-Team von höchster Stelle

Lob von höchster Stelle wird Bundestrainer Jürgen Klinsmann und seiner Mannschaft nach dem 3:0-Sieg gegen Ecuador zuteil. "Wir müssen niemanden, wirklich niemanden fürchten", so Franz Beckenbauer.

Nach dem überzeugenden Auftritt der deutschen Nationalmannschaft beim 3:0-Sieg gegen Ecuador zeigte sich WM-OK-Präsident Franz Beckenbauer angetan von der Leistung der DFB-Elf und sparte ebenfalls nicht mit Lob in Richtung Bundestrainer Jürgen Klinsmann. "Gratulation an Jürgen Klinsmann und seine Mannschaft. Mit jedem Spiel spürt man, dass da etwas zusammenwächst. Hoffentlich der neue Weltmeister!", meinte Beckenbauer in seiner Bild-Kolumne am Mittwoch.

Der 60-Jährige, der in der Vergangenheit des öfteren Meinungsverschiedenheiten mit Klinsmann hatte, meinte nach dem 3:0 der DFB-Auswahl gegen Ecuador ferner: "Die ersten drei Spiele haben dem Land den Glauben an die Mannschaft zurückgegeben. Auch ich habe begeistert das Berliner Olympiastadion verlassen. Die Elf hat zum dritten Mal mit Volldampf gespielt, überzeugend, leidenschaftlich." Zudem sprach Beckenbauer seinem früheren Kapitän die nötige Fachkompetenz zu: "Es war eine richtige Entscheidung von Klinsmann, bis auf Huth die A-Elf einzusetzen und nicht zu viel zu wechseln. Das kann bei einem Turnier mit den Pausen dazwischen nur den Rhythmus stören."

Extralob für Miroslav Klose

Ein Extralob hat der "Kaiser" für den Bremer Miro Klose parat, der gegen Ecuador seine Turniertore drei und vier erzielt hatte: "Mit Klose haben wir einen der besten Torjäger der Welt. Er ist für unser Team unersetzlich. Ich habe bei der WM nahezu alle Stürmer gesehen: Klose gehört für mich auf jeden Fall in die Allstar-Elf der Vorrunde. Wie er mit einer kurzen Körperdrehung das 1:0 erzielte und wie er sich im gegnerischen Strafraum bewegt - das erinnert mich an Gerd Müller." Zudem glaubt Beckenbauer, dass Kloses Sturmpartner Lukas Podolski nach seinem ersten Turniertreffer künftig befreit aufspielen wird.

Vor dem Achtelfinale der deutschen Mannschaft am Samstag in München gegen Schweden ist Franz Beckenbauer nicht bange: "Nach den drei Siegen kann ich sagen: Wir müssen niemanden, wirklich niemanden fürchten."

© SID

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