Frauenmannschaft
DFB-Team wahrt gegen Irland "weiße Weste"

Im Schongang haben die deutschen Fußballerinnen ihre "weiße Weste" in der Qualifikation zur WM-Endrunde 2007 in China behalten. Dem Welt- und Europameister reichte beim 1:0 (1:0)-Sieg in Cottbus gegen die zweitklassige Auswahl Irlands eine durchwachsene Leistung, um seine Tabellenführung in der Gruppe vier nach dem vierten Sieg im vierten Spiel auf nunmehr drei Punkte Vorsprung auf Verfolger Russland auszubauen.

Vor 9 257 Zuschauern im Stadion der Freundschaft erzielte Petra Wimbersky mit ihrem elften Länderspieltor den Siegtreffer gegen die im ersten Duell mit der DFB-Elf überforderten Gäste schon in der dritten Minute. Am 26. August treffen beide Teams in der WM-Qualifikation zum Rückspiel aufeinander.

Neid bemängelt "Unvermögen vor dem Tor"

DFB-Trainerin Silvia Neid machte angesichts vieler Mängel ihres Teams besonders in der Chancenverwertung aus ihrer Erleichterung kein Hehl: "Wir haben auch einiges Unvermögen vor dem Tor gezeigt und können froh sein, dass wir nicht bestraft wurden und am Ende nicht noch 1:1 gespielt haben", sagte die frühere Rekordnationalspielerin und übte weiter Kritik: "Nach dem 1:0 haben wir wieder nachgelassen. Nach der Pause haben wir zwar gut kombiniert - aber nur bis zu Irlands Strafraum."

Auch ohne verletzte Leistungsträgerinnen wie Steffi Jones (Fußverletzung) und Weltfußballerin Birgit Prinz (Innenbanddehnung im Knie) gelang der Team von DFB-Trainerin Silvia Neid ein Start nach Maß. Auf Vorarbeit ihrer Klubkollegin Conny Pohlers traf Wimbersky vom Pokalsieger Turbine Potsdam aus sieben Metern früh zur beruhigenden Führung. Nach einer schwungvollen Anfangsoffensive mit einigen brenzligen Situationen für die irische Abwehr ließen die Gastgeberinnen mit zunehmender Spieldauer jedoch die letzte Konsequenz in ihren Abschlussbemühungen vermissen.

DFB-Team fehlen zündende Mittelfeldideen

Das Spiel des Weltranglistenersten gegen die Nummer 32 wirkte auch im zweiten Spielabschnitt oft planlos und war gekennzeichnet von einigen Abspielfehlern sowie Unkonzentriertheiten im Abschluss. Gegen die tiefgestaffelten und lediglich auf Schadensbegrenzung ausgerichteten Irinnen fehlten dem deutschen Team vor allem die zündenden Ideen aus dem Mittelfeld.

© SID

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