Freitagsspiel in der Fußball-Bundesliga
Ligaprimus Werder will „Platz an der Sonne" wahren

Nach dem Triumphzug gegen Bayern München folgt für Werder Bremen beim FSV Mainz 05 die Pflichtaufgabe. Der Spitzenreiter hat sich zum Ziel gesetzt, zu Beginn des neunten Spieltages am heutigen Freitag (20.30 Uhr/live bei arena) den Druck auf die Konkurrenz weiter zu erhöhen. "Natürlich wollen wir gewinnen, wir sind der Favorit", sagte Werder-Sportdirektor Klaus Allofs, warnte aber zugleich vor den Mainzern: "Jeder weiß, dass das eine sehr kampfstarke Mannschaft ist. Solche Spiele sind manchmal die unangenehmsten."

Selbstvertrauen für CL-Spiel in Sofia

Ein Erfolg in Mainz würde den Hanseaten zusätzliches Selbstvertrauen für das kommende Auswärtsspiel in der Champions League am Dienstag bei Lewski Sofia geben. "Erstmal bin ich froh, dass wir an diesem Wochenende am Freitag spielen. Damit haben die Spieler ein wenig mehr Zeit, sich zu regenerieren", meinte Allofs.

Trainer Thomas Schaaf muss weiter auf Nationalspieler Tim Borowski (Außenbandanriss im Knie) und Christian Schulz (muskuläre Probleme) verzichten. Dafür meldete sich Innenverteidiger Per Mertesacker nach auskurierter Grippe ebenso einsatzbereit wie der zuletzt angeschlagene Frank Baumann (Achillessehnen-Probleme).

Klose will Ladehemmung wegschießen

Ein besonderes Augenmerk liegt auf Nationalstürmer Miroslav Klose, der seit dem zweiten Spieltag am 19. August beim 2:1 gegen Bayer Leverkusen auf einen Liga-Treffer wartet. "Bei Miro ist das aber überhaupt kein Problem. Auch wenn er mal nicht trifft, ist er für unsere Mannschaft ungemein wichtig", erklärte Allofs und gab Klose uneingeschränkte Rückendeckung.

Bei Mainz ist die Lage nach sieben Partien in Folge ohne Sieg angespannt. "Wir haben in den vergangenen Spielen in den entscheidenden Situationen stets das Falsche gemacht", gab Trainer Jürgen Klopp zu. Trotz der Talfahrt auf Platz 15 blickt der 39-Jährige optimistisch nach vorn: "Solche Phasen hatten wir in den letzten beiden Spielzeiten auch. Wir haben einen Strich gezogen und wollen einen Neuanfang starten."

"Auf unsere Stärken besinnen"

Den fordert vor 20 300 Zuschauern im ausverkauften Mainzer Bruchwegstadion auch Nationalverteidiger Manuel Friedrich. "Wir müssen uns wieder auf unsere Stärken besinnen und als gesamtes Team geschlossen kämpfen", sagte der 27-Jährige. An seine Zeit bei Werder erinnert sich Friedrich nur ungern zurück. Damals erlitt er zwei Kreuzbandrisse und konnte sich in Bremen nicht durchsetzen, ehe er nach seiner Rückkehr zu den Rheinhessen sogar den Sprung in die Nationalmannschaft schaffte.

© SID

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