Friedliche WM geht zu Ende
Fazit der Polizei: 7 000 Straftaten während der WM

Insgesamt etwa 7 000 Straftaten hat die Polizei bundesweit während der Weltmeisterschaft verzeichnet. Dabei handelte es sich zumeist um kleinere Delikte, insbesondere Diebstähle und Körperverletzung.

Die Polizei zieht Fazit nach vier Wochen Fußball-Fest in Deutschland und hat insgesamt etwa 7 000 Straftaten während der Weltmeisterschaft bei allen Spielen und Public-Viewing-Verantsaltungen bundesweit in Deutschland verzeichnet. Dies verkündete Nordrhein-Westfalens Innenminister Dr. Ingo Wolf bei einer Pressekonferenz in Neuss. Insgesamt wurden 875 verletzte Personen registriert, darunter 43 Polizisten. Bei den Straftaten handelte es sich zumeinst um kleinere Delikte, insbesondere um Diebstähle und Körperverletzung.

"Unser Sicherheitskonzept für die Fußball-WM hat 100-prozentig gepasst. Vor allem die hervorragende Zusammenarbeit mit den internationalen Polizeiexperten hat sich sehr bewährt", sagte Wolf. Bei der WM waren an allen Spielorten mehr als 500 ausländische Beamte im Einsatz.

Die größten Zwischenfälle hatten sich während der Vorrundenpartie Deutschland gegen Polen am 14. Juni in Dortmund ereignet. Bei Ausschreitungen vornehmlich deutscher Hooligans waren gut 400 Personen in Gewahrsam genommen worden. Die Polizei leitete 206 Strafverfahren ein. Wolf gab bekannt, dass während der WM in Nordrhein-Westfalen 1 219 Personen fest- und 1 838 in Gewahrsam genommen worden sind.

© SID

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