Fußball Italien
Freispruch für Italiens Liga-Chef Galliani

Der italienische Liga-Chef und Vizepräsident des AC Mailand, Adriano Galliani, ist vom Vorwurf der Bilanzfälschung beim Erwerb des Spielers Gianluigi Lentini im Jahr 1993 freigesprochen worden.

Keine Strafe für Adriano Galliani: Der italienische Liga-Chef und Vizepräsident des AC Mailand wurde vom Vorwurf der Bilanzfälschung beim Erwerb des Spielers Gianluigi Lentini im Jahr 1993 freigesprochen. Das Kassationsgericht in Rom, die dritte und letzte Instanz im italienischen Strafsystem, sprach Galliani und den Top-Manager der vom italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi kontrollierten Mediengruppe Fininvest, Massimo Maria Berruti, wegen Verjährung frei.

Galliani und Berruti waren beschuldigt worden, die Ausgaben für Lentinis Transfer aufgebauscht zu haben, um Schwarzgelder in Höhe von fünf Mill. Euro ansammeln zu können. Galliani hatte sich stets für unschuldig erklärt. Der Lentini-Vertrag sei in jeder Hinsicht regulär und ordnungsgemäß abgewickelt worden, von Schwarzgeld könne keine Rede sein.

© SID

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