Fußball 2.Bundesliga
1 860 reitet weiter auf Erfolgswelle

Am 16. Zweitliga-Spieltag hat 1 860 München seinen Aufwärtstrend fortgesetzt. Im Derby gegen den FC Augsburg gewannen die Löwen 1:0 und bleiben somit im vierten Spiel ungeschlagen.

Der FC Augsburg hat den Anschluss an die drei Spitzenplätze der 2. Bundesliga vorerst verpasst. Durch ein 0:1 (0:1) bei 1 860 München wurde der Aufwärtstrend der Schwaben, die sich zuletzt bis auf Rang fünf in der Tabelle und damit ihre beste Platzierung seit dem Wiederaufstieg vorgearbeitet hatten, ein wenig unerwartet gestoppt. Von den vorangegangenen sechs Begegnungen mit den "Löwen" hatten die Augsburger fünf ohne Gegentor gewonnen.

Den Siegtreffer für 1 860 erzielte Alexander Ludwig bereits in der fünften Minute. Vor 37 100 Zuschauern entfernten sich die "Sechziger" mit dem ersten Heimsieg gegen den FCA in der eingleisigen 2. Liga ein Stück weiter von den Abstiegsrängen und fanden damit Anschluss ans untere Mittelfeld. Zudem gewannen die "Löwen", die Jose Holebas in der 74. Minute wegen einer Gelb-Roten Karte verloren, erstmals seit März dieses Jahres wieder zwei Spiele hintereinander.

Augsburg hatte zuletzt drei von vier Spielen gewonnen und in Michael Thurk darüber hinaus noch den bisher besten Torschützen der 2. Liga in der Startelf: Der Einsatz des Angreifers war wegen einer Grippe bis unmittelbar vor Spielbeginn nicht sicher gewesen. Thurk hatte nach einer knappen Stunde die Riesenchance auf den Ausgleich, scheiterte aber am stark parierenden 60-Torhüter Gabor Kiraly.

In einer guten Partie zeigte Augsburg die reifere Spielanlage, Sechzig hielt aber mit Kämpferherz dagegen. Ludwig hatte bei seinem Treffer etwas Glück, sein abgefälschter Schuss prallte von der Latte ins Tor. Benjamin Lauth hätte erhöhen können, Augsburg vergab durch Stephan Hain und Daniel Brinkmann gute Gelegenheiten. Kurz vor der Pause hatte der FCA Glück, als Jonas de Roeck Lauth zu Fall brachte, der fällige Elfmeterpfiff aber ausblieb. 60-Manager Miroslav Stevic erregte das so sehr, dass er auf die Tribüne verbannt werden musste.

© SID

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