Fußball 2.Bundesliga
Aachen will an die Spitze, 1860 die Klasse halten

Alemannia Aachen fühlt sich offenbar auf dem ersten Tabellenplatz der 2. Bundesliga wohl. In der Montagspartie des 28. Spieltags wollen die Alemannen (20.15 Uhr/live bei Premiere) die Spitzenposition wieder vom vorläufigen Tabellenführer VfL Bochum zurückerobern und einen großen Schritt Richtung Aufstieg machen.

Aachen ist reif für den Aufstieg

Dass das Team von Trainer Dieter Hecking die Nerven dazu hat, haben die Spieler bereits in den Partien in Offenbach und Saarbrücken gezeigt. Auf dem Bieberer Berg steckten die Alemannen ein zwischenzeitliches 1:2 weg (Endstand 4:2). Im Saarbrücker Ludwigspark konnte den Aachenern auch ein "Doppelpack" der Gastgeber kurz vor der Halbzeit zum zwischenzeitlichen 2:2 (Endstand 5:2) nichts anhaben. Sowohl Mental, als auch spielerisch zeigt sich die Mannschaft aufstiegsreif. Die Euphorie und die Stimmung rund um den bereits ausverkauften Tivoli waren ohnehin schon immer reif für das Fußball-Oberhaus.

Für die Gäste aus München geht es allerdings in die andere Richtung. Mit 35 Punkten sind die "Löwen" auf Tuchfühlung zu der Abstiegszone. Wenig hilfreich war da natürlich das 0:1 im Wiederholungsspiel am Mittwoch bei Wacker Burghausen.

Auch die Bilanz spricht gegen die Bayern. 1860 war bislang sechsmal zu Gast, zu einem Sieg hat es nie gereicht. Ende der 60er gab es drei Bundesligaduelle in Aachen (ein Sieg Alemannia, zwei Remis), im DFB-Pokal 03/04 siegte Aachen nach Elfmeterschießen. In der 2. Liga gab es 81/82 ein 0:2, in der Vorsaison dann eine derbe 1:5-Schlappe.

Personalsorgen auf beiden Seiten

Hoffnungsschimmer für die "Löwen" könnte sein, dass bei den Aachenern gleich drei Spieler angeschlagen sind. Thomas Stehle laboriert noch an einer Wadenzerrung aus dem Spiel in Saarbrücken, Laurentiu-Aurelian Reghecampf leidet an einer Rippenprellung. Moses Sichone soll nach seinem Bänderriss am Samstag wieder ins Training einsteigen. Doch auch Münchens Trainer Walter Schachner wird umdisponieren müssen. Denn bei Paul Agostino und Nicky Adler werden die Kräfte nach einer Grippeerkrankung nur für einen Kurzeinsatz reichen.

© SID

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